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Archive für Februar 2012

Rückblicke

Damals war Vollmond – heute ist Neumond. Alles neu macht der Mond?

50Heute ist ein guter Tag, zurück zu blicken – auf ein Leben voller Höhen und Tiefen.

Wie schön war sie, die Kindheit. Irgendwie war alles ‚einfach’. Schön war sie, nicht unbeschwert – warum auch? Ein paar Hürden gehören doch dazu, zum Leben. Man lernt daraus, reift daran – wird stark. Ich denke gern daran zurück.

Die große Liebe? Ja, die ist mir begegnet. Ich hab sie festgehalten – schon seit über 30 Jahren…
Zweimal haarscharf vorbeigeschrammt, am Schicksal einer jungen Witwe… – auch diese Tiefen überwunden: ‚Mach’s beste draus!’

Mutterglück? Ja – zweifach. Wie schwer es oft ist, Mutter zu sein. Wie viele Fragen muss man beantworten – manchmal schwere Fragen – wie viele Entscheidungen treffen, wie viele tröstende Worte finden? Wieviel Kraft das kostet…
Aber: was wäre ich ohne meine Kinder? Arm. Unerträglich arm.

Sorgen? Oh, ja! Viele davon, unendlich viele. So oft gestürzt – immer wieder aufgestanden – gestärkt, nicht gebrochen.

Viele Höhen erlebt, viele Tiefen überwunden – mit Humor, wie sonst?

Immer mal mahnende Worte eines Arztes: „Denken Sie mehr an sich, sonst…!“ – Sorry, so bin ich nicht, so bin ich nie gewesen.

Dann das Mobbing – nach und nach war alles anders. Feigheit – grenzenlose Feigheit, Rücksichtslosigkeit – haarsträubende Rücksichtslosigkeit, Bosheit – konzentrierte Bosheit meiner ‚Kameraden’ haben mein Leben verändert, mich verändert.

Wie sehr hatte ich mich auf den heutigen Tag gefreut, wie viele Pläne gemacht. Und nun? Geliebte Menschen nicht mehr da, auch der treue Vierbeiner nicht. Alles kam anders – und doch: er war schön, mein Tag, sehr schön, nur eben anders.

(Un-)Fähigkeiten eines Mobbers

Fast fehlen mir die Worte…

Ausgerechnet derjenige,

  • den Dörte so treffend als ‚notgeil’ bezeichnete, weil er schon so oft bewies, dass seine aktivste Gehirnzelle zwischen seinen Beinen baumelt
  • der vollkommen unkontrolliert die Kameradin anschrie: „Ich lass dich absaufen hier am Steg!
  • der sich daran ergötzte, mit allen Mitteln einen Menschen fertig zu machen, der ihm vertraut und daher völlig vorbehaltlos herzliche, aufrichtige Freundschaft entgegengebracht hatte
  • der ganz offenbar nie gelernt hat, für eigenes Handeln die Verantwortung zu übernehmen
  • der sich bis heute nicht schämt, in seiner grenzenlosen Feigheit selbst meinem Kind geschadet zu haben

Vereinsmeiereiausgerechnet der will jetzt eigenverantwortlich völlig unbedarfte (und in diesem Falle wohl bevorzugt leicht bekleidete, weibliche) Freizeit-Kanuten – oftmals Leute, die von Paddeln und Kentern keine Ahnung haben – in Leihboote setzen.

Bei dem Gedanken, dass dieses völlig rückgrat- und gewissenlose Etwas eine solche Verantwortung übernehmen will, stehen mir die Haare zu Berge.

Bleibt nur noch, seinen potentiellen Kunden: „Ahoi!“ zu wünschen – und dass niemand zu Schaden kommt…

Drei Jahre Feigheit im Mobbing-Verein

Drei Jahre ist er nun her, mein Hexenprozess

Drei Jahre waren trotz zahlloser Anläufe aus unterschiedlichsten Richtungen nicht genug, ekelhafte Vorfälle – massives Mobbing – in einem ‚ehrenwerten’ ‚Sport’-Verein zu einer vernünftigen Lösung zu führen.

Es ist schon bemerkenswert, wie groß ‚Menschen’ darin sind, im Pulk über einen Einzelnen herzufallen und wie verschwindend klein genau dieselben ‚Menschen’ sind, wenn es darum geht, diese blinde Aggression einfach mal sachlich zu begründen oder sogar zu rechtfertigen.

Unfassbar, diese grenzenlose Feigheit!

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