Weihnacht – Fest des Friedens…

Weihnacht – das Fest des Friedens und der Freude…
…für mich ein Fest, das in mir immer wieder auch Ekel erzeugt.

Seit 2008 – seit dem Weihnachtsgruß vom KKI mit Einladung zur JHV 2009, in der eine neue Satzung beschlossen werden sollte, die – ganz zufällig – umfassende Änderungen im Punkt ‚Ausschluss eines Vereinsmitglieds’ beinhaltete…
…wobei natürlich das Vorhaben, mich aus dem Verein auszuschließen, zu diesem Zeitpunkt noch vehement dementiert wurde…

…seit diesem ‚Weihnachtsgruß’ ist dieses wunderbare Fest für mich untrennbar mit dieser hässlichen Erinnerung verbunden…
…und mit Ekel!

Ekel vor Falschheit. Ekel vor Boshaftigkeit. Ekel vor Verlogenheit. Ekel vor Hinterhältigkeit. Ekel vor der grenzenlosen Feigheit all derer, die längst wussten, was da lief – mir heimlich, hinter vorgehaltener Hand, ihr Bedauern aussprachen… – und dann feige wegsahen, als mir mein Grundrecht auf freie Meinungsäußerung verwehrt und ich zum Abschluss einer monatelangen Hexenjagd unter Beifall ‚hingerichtet’ wurde.

Immer wieder frage ich mich, wie solche Wesen – in dem Bewusstsein, in einem Mitmenschen, der ihnen nichts böses getan hat, einen derart grenzenlosen Ekel zu erzeugen – ruhigen Gewissens dieses Fest – das Fest des Friedens und der Freude – begehen können.

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Nikolaus im KKI

Erinnerungen…

…immer wieder…

:‘-(

Ich denke daran, wie ich im Zuge meiner jahrelangen Aktivitäten im Festausschuss des KKI Essen unter anderem damals diese Nikolausfeier ausgerichtet habe…

…wie ich nach eigener Idee
Mini-Knusperhäuschen aus Butterkeksen und Haribo
mit den Kids gebastelt habe…

…viel Liebe steckte darin,
viel Mühe, viel Zeit…

Die Kiddies strahlten mich an – damals…

…dieselben Kiddies, die sich nur wenige Jahre später – einige bis dahin volljährig – an der Hexenjagd gegen mich beteiligten – oder bis heute feige wegsehen…

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„Hallo, wie geht’s?“ Ein ‚Denk-Mal-Nach’ – nicht nur zur Weihnacht

„Hallo, wie geht’s?“ Ein täglicher Gruß, den jeder kennt.

Wie lautet die Antwort? „Danke gut – und dir?“ oder „Bestens – und selbst?“ oder ähnlich.
Möglicherweise entsteht daraus dann ein belangloses, oberflächliches Geplänkel – übers Wetter etwa. Vielleicht vertieft sich das Gespräch sogar, wenn zum Beispiel einer der beiden von einem tollen Urlaub schwärmen oder mit einem neuen Auto aufwarten kann – ganz wichtige Themen. Sehr beliebt ist es auch, bei einer solchen Gelegenheit die neuesten Gerüchte über einen Zeitgenossen mitzuteilen.

„Hallo, wie geht’s?“ Unmissverständlich eine Frage nach dem Befinden eines Mitmenschen. Will aber der Fragende wirklich wissen, wie es dem Angesprochenen geht?

Was geschieht, wenn die Antwort lautet: „Ziemlich schlecht…“ oder „Ich bin so richtig mies drauf…“, vielleicht auch „Ich bin todtraurig…“ oder gar „Ich kann nicht mehr…“? Was geschieht, wenn der Angesprochene deutlich signalisiert, dass er Hilfe sucht, dass er über ein großes Problem oder erdrückende Sorgen gern einmal sprechen möchte? Was geschieht, wenn der Angesprochene gar einen geliebten Menschen verloren hat und trauert?

Ruck zuck rettet sich der Fragende in lockere Sprüche, hat plötzlich gar keine Zeit mehr, muss dringend weiter, ergreift regelrecht die Flucht…

Interessiert es uns nicht, wenn ein Mensch Zuspruch oder Hilfe braucht? Können wir damit nicht umgehen? Bringt es uns in Verlegenheit? Ist der moderne, zivilisierte Mensch nicht in der Lage, Empathie mit anderen Menschen zu empfinden und einfach einmal zuzuhören?

Was kostet es, einem solchen Menschen zu signalisieren: ‚Ich verstehe dich. Ich nehme dich und dein Problem ernst. Wenn ich kann, helfe ich dir.’ und damit einen winzigen Teil seiner Last mitzutragen?
Es kostet doch nur ein freundliches Wort, ein paar Minuten Zeit…
…und Menschlichkeit.

Wünschen wir uns nicht selber manchmal jemanden, der wirklich wissen will, wie es uns geht?

Ich wünsche mir mehr Menschlichkeit.

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Angepasst

Es ist kein Zeichen von Gesundheit,
an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.

(Jiddu Krishnamurti)

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