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Archiv der Kategorie KanuKlub Ruhr
Drei Jahre Feigheit im Mobbing-Verein
Mi., 8. Februar 2012 von Ilia.
Drei Jahre ist er nun her, mein Hexenprozess…
Drei Jahre waren trotz zahlloser Anläufe aus unterschiedlichsten Richtungen nicht genug, ekelhafte Vorfälle – massives Mobbing – in einem ‚ehrenwerten’ ‚Sport’-Verein zu einer vernünftigen Lösung zu führen.
Es ist schon bemerkenswert, wie groß ‚Menschen’ darin sind, im Pulk über einen Einzelnen herzufallen und wie verschwindend klein genau dieselben ‚Menschen’ sind, wenn es darum geht, diese blinde Aggression einfach mal sachlich zu begründen oder sogar zu rechtfertigen.
Unfassbar, diese grenzenlose Feigheit!
Geschrieben in Kampf gegen Mobbing, KanuKlub Ruhr | Drucken | 1 Kommentar »
Das Schweigen der Lämmer?
Fr., 13. Januar 2012 von Ilia.
Ich warte…
…war ich doch so dreist, meinen Ex-‚Kameraden’ einen Brief zu schreiben, einen langen Brief voll unbequemer - weil analytischer - Fragen,
der Aufruf eines Mobbing-Opfers an Täter, Mittäter und Möglichmacher,
endlich Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen…
…und ernte: Schweigen*!
Ist das nun
- betretenes Schweigen
- peinlich berührtes Schweigen
- feiges Schweigen
- oberflächliches Schweigen
- gleichgültiges Schweigen
- borniertes Schweigen…
- …oder das Schweigen der Lämmer - der Unschuldslämmer, versteht sich?
Naja - ganz ehrlich - ich hab aber auch wieder gemeine Fragen gestellt. Ich war wieder einmal böse…
Wie kann ich auch die Vorsitzende - die doch ‚stets zum Wohle des Vereins’ gehandelt haben will - fragen, wo sie das Wohl des Vereines sieht, wenn sie eine ordentlich, rechtmäßig und einstimmig gewählte Kassenwartin zum Rücktritt erpresst – nicht obwohl, sondern weil diese darauf besteht, dass andere Vorstandsmitglieder ihr das gewissenhafte, verantwortungsbewusste Ausüben ihres doch für den Verein existenziell wichtigen Ehrenamtes ermöglichen…
Wie kann ich auch meine ‚sogenannten Ex-Kameraden’ fragen, ob man sich wirklich gut fühlen kann in dem Bewusstsein, eine solche Hexenjagd, wie ich sie im KK Ruhr erduldet habe, entweder ignoriert oder sogar aktiv unterstützt zu haben und ob sie sich genauso verhalten hätten, wenn diese monatelange wiederkehrende ‚Vergewaltigung’, die ich dort ertragen habe, nicht psychisch sondern physisch stattgefunden hätte.
Sechs Seiten voll gemeiner Fragen, voll unangenehmer Wahrheiten - und das alles, obwohl es doch zum Schluss nie einer gewesen sein will…
*Schweigen, mit einer wenig rühmlichen Ausnahme: schreibt mir doch wirklich einer der Hauptverantwortlichen, ‚…er habe doch nie irgendein Problem mit mir gehabt und wenn ich mit anderen Mitgliedern dieses Vereins ein Problem hätte, solle ich ihn doch da bitte nicht mit reinziehen…’ - Hahahahahamuaaahaahaa - wenn es nicht so entsetzlich traurig wäre, würde ich mich über diese feigen Ausflüchte vermutlich tot lachen. Aber diese Unschuldsnummer kenne ich schon von ihm…
Es ist ja so einfach, im Pulk - wie eine wildgewordene Hammelherde - über einen einzelnen Menschen herzufallen. Für das eigene Handeln dann auch gerade zu stehen, ist schon eine ganz andere Nummer.
Bleibt mir wohl als Erstes nachzuforschen, ob Alexis überhaupt den Mut gefunden hat, dieses unangenehme Schreiben, das der Sportverband mit der ‚Bitte um Antworten direkt an mich’ übermittelt hat, allen Mitgliedern weiterzuleiten…
…oder sollte es wirklich möglich sein, dass in einem Verein mit über 100 Mitgliedern nicht genügend Mut zusammengekratzt werden kann, sich mal grundlegend mit dem eigenen Verhalten auseinander zu setzen - nicht einmal mit einer Stellungnahme zu dem Vorwurf, sogar meine Kinder mit diesen widerwärtigen Handlungen belastet zu haben?
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Heute vor drei Jahren…
Di., 10. Januar 2012 von Ilia.
Heute vor drei Jahren gab’s im KK Ruhr eine ‚Pokalfeier’ – „…um die Vereinsmeister zu ehren…“
Schönes Schauspiel, sehr wirksam für’s Gesicht nach außen…
Mich ehren – als Vereinsmeisterin…
…und hintenrum liefen die Bemühungen auf Hochtouren, mich loszuwerden – anwaltliche Beratung inclusive…
PFUI! IGITT!!
Eine ‚Pokalfeier’ – kurz nach dem allseits hektischen Advent, kurz nach Weihnachten, kurz nach Silvester – wenn also jeder vom Feiern noch die Schnauze voll hat – im Winter, in einem kalten, feuchten Bootshaus ohne vernünftige Heizung…
…mit der heimlichen Hoffnung auf möglichst wenige Teilnehmer, damit man mir meinen Pokal ohne viel Aufsehen im kleinen Kreise hätte in die Hand drücken können…
Brechreiz!
Mir wird heut noch schlecht, wenn ich an diese Heuchelei denke.
Kommentar einer damaligen Kameradin, die dieses scheinheilige Schauspiel durchschaute: „Die versuchen systematisch, ihre Schwierigkeiten vom vergangenen Sommer wegzuschieben.“
Tja! Teilnehmen konnt ich eh nicht – der 10. Januar ist aus privaten Gründen immer für meine Familie reserviert – nicht für einen Verein, in dem gemobbt wird, was das Zeug hält.
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