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Archiv der Kategorie KanuKlub Ruhr

Ignoranz ist gar kein Ausdruck…

Nach vielen zähen Diskussionen hatte sich der Kanuverband NRW (eher widerwillig) bereit erklärt, in meinem Mobbing-Fall ‚aktiv’ zu werden. Mit einer höflichen Email und der ebenso höflichen Bitte um Antworten wurde mein Schreiben – meine sehr deutlichen und sehr berechtigten Fragen an alle Vereinsmitglieder – an die Vorsitzende des Mobbing-Vereines übermittelt – auf Antworten warte ich bis heute…

…keine Antwort ist ja bekanntlich auch eine!

Meine erneute Bitte an den Verband, hier nochmals auf Klärung der Vorfälle zu drängen, wurde – selbstverständlich höflich – abgelehnt.

‚Man sehe keine Möglichkeit…’. Ganz klar: wo kein Wille…

Dazu fällt einem normal denkenden Menschen schon wirklich fast nichts mehr ein. Die hauptverantwortliche Mobberin ‚Alexis’ hat doch gar kein Interesse daran, das Schreiben überhaupt an seine Empfänger weiterzuleiten. Da könnte ja manch einer endlich dahinter kommen, was für ein piep.png er da unterstützt.

Diese absolut halbherzige Intervention – diese Alibi-Handlung – hätte der Verband sich dann doch besser sparen können. Wer beim Täter nur zaghaft anfragt, ob es denn wohl genehm ist, sich mal für das eigene Handeln zu verantworten, der kann auch gleich dazu sagen: „Entspann dich! Ich richte das schon!“.

Ich habe in einer deutlichen Email dem ‚ach so engagierten’ Herrn des Kanu-Verbandes NRW meinen Dank für diesen unvergleichlichen Einsatz gegen Mobbing im Sport übermittelt, unmissverständlich mitgeteilt, was ich vom diesem mehr als ignoranten ‚dafür gibt’s keine Regularien’ halte und angekündigt, dass ich selbstverständlich die Öffentlichkeit darüber unterrichte…

ICH brauche keine Regularien, um mit dem Finger auf Scheiße zu zeigen.

Drei Jahre Feigheit im Mobbing-Verein

Drei Jahre ist er nun her, mein Hexenprozess

Drei Jahre waren trotz zahlloser Anläufe aus unterschiedlichsten Richtungen nicht genug, ekelhafte Vorfälle – massives Mobbing – in einem ‚ehrenwerten’ ‚Sport’-Verein zu einer vernünftigen Lösung zu führen.

Es ist schon bemerkenswert, wie groß ‚Menschen’ darin sind, im Pulk über einen Einzelnen herzufallen und wie verschwindend klein genau dieselben ‚Menschen’ sind, wenn es darum geht, diese blinde Aggression einfach mal sachlich zu begründen oder sogar zu rechtfertigen.

Unfassbar, diese grenzenlose Feigheit!

Das Schweigen der Lämmer?

Ich warte…

…war ich doch so dreist, meinen Ex-‚Kameraden’ einen Brief zu schreiben, einen langen Brief voll unbequemer - weil analytischer - Fragen,
der Aufruf eines Mobbing-Opfers an Täter, Mittäter und Möglichmacher,
endlich Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen…

…und ernte: Schweigen*!

Ist das nun

  • betretenes Schweigen
  • peinlich berührtes Schweigen
  • feiges Schweigen
  • oberflächliches Schweigen
  • gleichgültiges Schweigen
  • borniertes Schweigen…
  • …oder das Schweigen der Lämmer - der Unschuldslämmer, versteht sich?

Naja - ganz ehrlich - ich hab aber auch wieder gemeine Fragen gestellt. Ich war wieder einmal böse…

Wie kann ich auch die Vorsitzende - die doch ‚stets zum Wohle des Vereins’ gehandelt haben will - fragen, wo sie das Wohl des Vereines sieht, wenn sie eine ordentlich, rechtmäßig und einstimmig gewählte Kassenwartin zum Rücktritt erpresst – nicht obwohl, sondern weil diese darauf besteht, dass andere Vorstandsmitglieder ihr das gewissenhafte, verantwortungsbewusste Ausüben ihres doch für den Verein existenziell wichtigen Ehrenamtes ermöglichen…

VereinsmeiereiWie kann ich auch meine ‚sogenannten Ex-Kameraden’ fragen, ob man sich wirklich gut fühlen kann in dem Bewusstsein, eine solche Hexenjagd, wie ich sie im KK Ruhr erduldet habe, entweder ignoriert oder sogar aktiv unterstützt zu haben und ob sie sich genauso verhalten hätten, wenn diese monatelange wiederkehrende ‚Vergewaltigung’, die ich dort ertragen habe, nicht psychisch sondern physisch stattgefunden hätte.

Sechs Seiten voll gemeiner Fragen, voll unangenehmer Wahrheiten - und das alles, obwohl es doch zum Schluss nie einer gewesen sein will…

Trennlinie

*Schweigen, mit einer wenig rühmlichen Ausnahme: schreibt mir doch wirklich einer der Hauptverantwortlichen, ‚…er habe doch nie irgendein Problem mit mir gehabt und wenn ich mit anderen Mitgliedern dieses Vereins ein Problem hätte, solle ich ihn doch da bitte nicht mit reinziehen…’ - Hahahahahamuaaahaahaa - wenn es nicht so entsetzlich traurig wäre, würde ich mich über diese feigen Ausflüchte vermutlich tot lachen. Aber diese Unschuldsnummer kenne ich schon von ihm…

Es ist ja so einfach, im Pulk - wie eine wildgewordene Hammelherde - über einen einzelnen Menschen herzufallen. Für das eigene Handeln dann auch gerade zu stehen, ist schon eine ganz andere Nummer.

Bleibt mir wohl als Erstes nachzuforschen, ob Alexis überhaupt den Mut gefunden hat, dieses unangenehme Schreiben, das der Sportverband mit der ‚Bitte um Antworten direkt an mich’ übermittelt hat, allen Mitgliedern weiterzuleiten…
…oder sollte es wirklich möglich sein, dass in einem Verein mit über 100 Mitgliedern nicht genügend Mut zusammengekratzt werden kann, sich mal grundlegend mit dem eigenen Verhalten auseinander zu setzen - nicht einmal mit einer Stellungnahme zu dem Vorwurf, sogar meine Kinder mit diesen widerwärtigen Handlungen belastet zu haben?