‚Autorin gegen Mobbing’ – Premiere

Heute ist es endlich soweit:

Premiere meines Sozialprojekts im Unperfekthaus:

Autorin gegen Mobbing – Ilia Faye

Ich habe zahlreiche Einladungen verschickt. Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat mir viel Erfolg gewünscht und mich herzlich grüßen lassen. Nun, das ist ja immerhin mehr, als die sonst übliche allgegenwärtige Ignoranz. Vielen Dank für die freundlichen Worte – und für’s Mutmachen!

Ich bin sehr aufgeregt… 🙂

Veröffentlicht unter Kampf gegen Mobbing | Schreib einen Kommentar

Autorin gegen Mobbing

Diese Galerie enthält 2 Fotos.

Weitere Galerien | Schreib einen Kommentar

Silvester 2013 – Gedanken eines Mobbing-Opfers

Rückblick auf ein weiteres Jahr voller Höhen und Tiefen

🙁 Meine Augen: mein Sehvermögen ist nach wie vor beeinträchtigt. Besonders bei Kunstlicht stören viele Lichtreflexionen – immer wieder das Gefühl, eine (imaginäre) schmierige Brille putzen zu müssen… Scheußlich!
Ich werde aller Voraussicht nach nie wieder ‚normal’ sehen können…
Bei Tageslicht komme ich relativ gut zurecht. Jedoch ist trotz der OPs meine Tätigkeit im Büro doppelt anstrengend, da selbst das Lesen von Notizen und Belegen eine Art ‚Herausforderung’ darstellen – und ich habe noch einige Arbeitsjahre vor mir…
Ich habe einen weiteren Augenarzt konsultiert. Zitat: ‚Handwerklich alles einwandfrei erledigt. Es gibt keine Studien, die  mögliche Zusammenhänge mit psychischer Belastung belegen – es gibt aber auch keine, die es widerlegen…’.
Ich brauche keine Studien – ich weiß, wann meine Sehkraft massiv schlechter wurde…

Nach Meinung von Fachleuten sind psychosomatische Faktoren für 30 – 40% aller Augenkrankheiten verantwortlich.
Quelle: http://www.psychotherapie-anettepeter.de/augeninfo.html

🙁 Ich glaube, ich habe gelernt, mit meiner permanenten – zumeist unterschwelligen – Übelkeit zu leben – so, wie andere Menschen lernen müssen, mit Tinnitus aurium zu leben…
Ob ich mich jemals an die anhaltenden Schlafstörungen gewöhnen werde?
Wohlfühlen geht jedenfalls anders!

🙁 Neben den für mich nicht nachvollziehbaren Entscheidungen der Justiz, die immer nur die Täter schützt, haben mir in diesem Jahr auch technische Probleme häufig einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als Folge davon sind auch einige meiner Blog-Einträge nicht pünktlich erschienen. Zum Glück erhalte ich hier hin und wieder fachliche Unterstützung.
🙂 Vielen Dank dafür!

Aber natürlich gab es auch positive Ereignisse:

🙂 Ich habe im Zuge meiner Öffentlichkeitsarbeit wieder neue, sehr nette Menschen kennengelernt…

🙂 – 🙂 Einen ‚Klotz am Bein’ werde ich Anfang des kommenden Jahres los – mehr Zeit für Aktivitäten (jedweder Art).

🙂 – 🙂🙂 Mein Projekt ‚Autorin gegen Mobbing’ im Unperfekthaus nimmt langsam Formen an. Ich denke, im Januar sollte eine Premiere möglich sein. Ich freu mich drauf…

Nach einem sehr stressigen Jahr erlebe ich diesen Jahreswechsel ruhig und gemütlich in einem kleinen, familiären Kreise.

Veröffentlicht unter C'est la vie? | Schreib einen Kommentar

Hallo, wie geht’s?

Ein ‚Denk-Mal-Nach’ – nicht nur zur Weihnacht

„Hallo, wie geht’s?“ Ein täglicher Gruß, den jeder kennt.

Wie lautet die Antwort? „Danke gut – und dir?“ oder „Bestens – und selbst?“ oder ähnlich.
Möglicherweise entsteht daraus dann ein belangloses, oberflächliches Geplänkel – übers Wetter etwa. Vielleicht vertieft sich das Gespräch sogar, wenn zum Beispiel einer der beiden von einem tollen Urlaub schwärmen oder mit einem neuen Auto aufwarten kann – ganz wichtige Themen. Sehr beliebt ist es auch, bei einer solchen Gelegenheit die neuesten Gerüchte über einen Zeitgenossen mitzuteilen.

„Hallo, wie geht’s?“ Unmissverständlich eine Frage nach dem Befinden eines Mitmenschen. Will aber der Fragende wirklich wissen, wie es dem Angesprochenen geht?

Was geschieht, wenn die Antwort lautet: „Ziemlich schlecht…“ oder „Ich bin so richtig mies drauf…“, vielleicht auch „Ich bin todtraurig…“ oder gar „Ich kann nicht mehr…“? Was geschieht, wenn der Angesprochene deutlich signalisiert, dass er Hilfe sucht, dass er über ein großes Problem oder erdrückende Sorgen gern einmal sprechen möchte? Was geschieht, wenn der Angesprochene gar einen geliebten Menschen verloren hat und trauert?

Ruck zuck rettet sich der Fragende in lockere Sprüche, hat plötzlich gar keine Zeit mehr, muss dringend weiter, ergreift regelrecht die Flucht…

Interessiert es uns nicht, wenn ein Mensch Zuspruch oder Hilfe braucht? Können wir damit nicht umgehen? Bringt es uns in Verlegenheit? Ist der moderne, zivilisierte Mensch nicht in der Lage, Empathie mit anderen Menschen zu empfinden und einfach einmal zuzuhören?

Was kostet es, einem solchen Menschen zu signalisieren: ‚Ich verstehe dich. Ich nehme dich und dein Problem ernst. Wenn ich kann, helfe ich dir.’ und damit einen winzigen Teil seiner Last mitzutragen?
Es kostet doch nur ein freundliches Wort, ein paar Minuten Zeit…
…und Menschlichkeit.

Wünschen wir uns nicht selber manchmal jemanden, der wirklich wissen will, wie es uns geht?

Ich wünsche mir mehr Menschlichkeit.

Veröffentlicht unter Kampf gegen Mobbing | Schreib einen Kommentar