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Dr. Ulmer, MdEP
Zur Forderung “Strafrecht gegen Mobbing”:
[…] Wir stimmen mit Ihnen überein, dass jede Form vom Mobbing Gewalt ist und tiefe psychologische Spuren verlassen kann. […] Gesetz richtet sich natürlich vornehmlich gegen Mobbing am Arbeitsplatz […] Umsetzung und Anwendung […] wäre kaum effizient. […]
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2 Antworten auf “Dr. Ulmer, MdEP”
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Di., 28. September 2010 bei 13:00
Vielen Dank für die Mühe Ihrer Praktikantin bei der Beantwortung meines Hilfe-Ersuchens.
Mobbing ist Gewalt – da stimmen wir überein. Prima!
‚Bestehende Gesetze richten sich gegen Mobbing am Arbeitsplatz…’
> Richtig! Aber selbst dort greifen sie nicht wirklich…
‚Eine Ausweitung […] auf andere Lebensbereiche […] wäre kaum effizient.’
>> Viel effizienter ist es natürlich, wenn noch möglichst viele Mobbing-Opfer in die Psycho-Therapie, den Suchtmittel-Missbrauch oder besser noch in den Suizid getrieben werden.
Wer tot ist, bleibt tot. Das nenne ich effizient!
‚[…] bessere Aufklärung […] größeres Bewusstsein […] Vernunft der Bürger […].’
>>> Sorry, aber ein Autofahrer fährt auch nicht deswegen an einer Grundschule langsam, weil er nach jahrzehntelanger Aufklärung endlich begriffen hat, dass ein Fahrzeug auch zum tödlichen Geschoss werden kann, sondern weil er die Strafe fürchtet, die ihm sonst blüht.
Vernunft ist in unserer Gesellschaft zum Fremdwort mutiert. Wer auf Vernunft wartet, hat sein Konto auf der falschen Bank!
Das Wort „Belästigung“ mit „Mobbing“ gleichzusetzen, kann ich nur als weitere Verniedlichung der Gewalt betrachten, die hinter Mobbing steht.
Ich fasse zusammen:
Gewalt am Arbeitsplatz zu bekämpfen, versucht man wenigstens – wenn auch nahezu erfolglos.
Gewalt in allen anderen Lebensbereichen ist offenbar akzeptabel. Eine wirklich bemerkenswerte Einstellung…
Das Ganze nennt sich Politik im Namen des Volkes…