Unvergesslicher Ekel

Das schöne Frühlingswetter der vergangenen Tage hat ihn wieder ganz nach vorn geholt…

…den dringenden Wunsch zu paddeln.

Auch die zunehmenden Warnsignale meines Rückens mahnen mich, meinen Sport wieder intensiv zu betreiben. Solange ich regelmäßig gepaddelt bin, hatte ich keine Beschwerden…

…und jetzt?

Heute ist anpaddeln. Allein der Gedanke daran, dass auch die Täter mit ihrem Gefolge ganz sicher wieder unterwegs sind, erzeugt diesen Ekel, diesen grenzenlosen, diesen unvergesslichen Ekel vor gewissenlosen Gutmenschen und Moralaposteln, die in ihrer unerschöpflichen Borniertheit bis heute keine Verantwortung für ihr widerliches Treiben übernommen haben…

Anpaddeln? Ekel? Nein danke! Ohne mich! Ich habe heute einfach keine Lust auf Ekel, auf unerträgliche Begegnungen mit Ignoranz, Arroganz und Feigheit – und freue mich über das zum Paddeln wenig einladende Wetter.

Wetter…
…war für mich früher kein Hindernis!

Ich habe vor einigen Tagen nochmals die Generalstaatsanwaltschaft angeschrieben und dringend um Nachricht bezüglich meiner Anzeigen gegen die Täter gebeten – warte auf Antwort…

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Narben auf der Seele

Zeit heilt nicht alle Wunden.
Zeit erschafft Narben – Narben auf der Seele.

(Ilia Faye)

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Liebevolle ‚Therapie‘-Versuche

Blumen der LiebeBlumen der Liebe, zahllose aufmunternde Worte, geduldiges Zuhören, herzliche Umarmungen, ein Büchlein: ‚100 kleine Rezepte, damit dein Herz wieder lacht‘, ein Engelsrufer…

Die Menschen, die mich lieben, sind unglaublich einfallsreich und geradezu unermüdlich in ihren Versuchen, meine frühere, ansteckende Fröhlichkeit wiederherzustellen. Nur allzu gern wäre ich wieder so wie früher – allein schon meiner Familie zuliebe, doch die durch das Mobbing verursachten Verletzungen sind zu schwerwiegend, haben tiefe Spuren hinterlassen.

Mobbing sind keine harmlosen Sticheleien – Mobbing ist Langzeitgewalt mit Tiefenwirkung.

Ganz besonders trifft es mich, wenn meine Söhne mich depressiv erleben. Sie mussten nicht nur hilflos zusehen, wie ihre bis dahin quasi ‚unkaputtbare‘ Mama, die für jedes noch so schwierige Problem stets eine Lösung fand und Sorgen jedweder Art mit nahezu unerschütterlichem Optimismus begegnete, scheibchenweise zerlegt wurde – sie müssen auch immer wieder damit umgehen, dass all diese liebevollen Bemühungen nicht ausreichen, mein altes ‚Ich‘ zurückzuholen…

Die Erinnerung an den Hass, der mir entgegen schlug, und den völlig kranken Applaus meiner Ex-‚Kameraden‘ über meine ‚Hinrichtung‘ ist so erdrückend als wäre es erst gestern gewesen.

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Tabu

TotschweigenDas Totschweigen des Unrechts
lädt zu seiner Wiederholung ein.

(frei nach Prof. Peter Cerwenka)

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