Gehorsam

GehorsamWenn nur noch Gehorsam gefragt ist und nicht mehr Charakter,
dann geht die Wahrheit und die Lüge kommt.

(Ödön von Horvath)

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Bose

Wenn ich zurückdenke…

Wenn ich zurückdenke an Boses, ist mir zunächst im Gedächtnis, wie Eva zwar nach 25jähriger Tätigkeit das Kassenamt nicht mehr erfüllen wollte und mir dieses nach ordentlicher Wahl übergab, aber in äußerst dominanter Art und Weise weiterhin alles bestimmen wollte, wofür ich später der Vollversammlung Rechenschaft ablegen sollte…

Wenn ich zurückdenke an Boses, denke ich an Adolf*, den heimlichen Herrscher des Vereins, der sich jahrelang immer wieder als Vereinsmeister feiern ließ, dessen unsportlicher Kameradenbetrug – dem Vernehmen nach bis zu 950 Schummel-Kilometer pro Saison – dann jedoch irgendwann mal aufflog.
Tja. Sportliche Erfolge, Kilometer, für die man sich ehren lässt, die sollte man halt auch gepaddelt sein…

Wenn ich zurückdenke an Adolf, dann entsinne ich mich, wie ich ihm großherzig aus seiner beleidigten Schmollecke heraushalf…
… und wie er anschließend durch falsche Rückschlüsse zu meinem Todfeind wurde.

Wenn ich zurückdenke an Adolf, dann fällt mir ein, wie viele Mitglieder – allen voran Alexis – sich ständig und heftig – zu Recht – bei mir über ihn beklagt und ausgelassen haben…
…und ihm dann nicht schnell genug in den Apiep.pngh kriechen konnten, um sich wie Marionetten gegen mich benutzen zu lassen, nachdem ich es gewagt hatte, ihm den Gehorsam zu verweigern.
Baahh! Muss das ein Gedränge und ein Gestank sein in diesem selbstgewählten Lebensraum.

Auch dieser piep.png erzeugt in mir einen grenzenlosen Ekel.

*nomen est omen:
>Adolf<: den Namen muss ich nicht kommentieren!

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Charakter

CharakterWillst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

(Abraham Lincoln)

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Discordia

Wenn ich zurückdenke…

Wenn ich zurückdenke an Discordias* – in erster Linie an Alexis* – dann denke ich an die vielen Gelegenheiten, bei denen ich ihr in aller Freundschaft begegnet bin. Jahrelang…

Wie oft bin ich durch sengende Hitze nach Hause gelaufen (während Alexis lässig in ihrem Luxussessel thronte) weil sie mal wieder irgendetwas Wichtiges in ihrem fernen Heim im Grünen vergessen hatte und ich für Ersatz sorgen wollte. Wie einfallsreich haben mein Mann und ich diese schlafpillenähnlichen Wesen gut unterhalten und für kurze Zeit aus ihrer Lethargie gerissen. Wie selbstverständlich habe ich diese Familie immer wieder an meinem Tisch willkommen geheißen – für gemeinsame, unterhaltsame Stunden.

Bis Alexis dann irgendwann auffiel, dass über meine Witze sehr gelacht wurde, über ihre jedoch nicht. Oh Gott, wie schrecklich…
Wie hatte Dörte das doch so treffend formuliert: ‚Alexis ist doch nur lustig, wenn sie Schnaps getrunken hat oder über andere lästern kann!‘ – Wie wahr, wie wahr!

Tja. Und als Alexis dann all Ihre Energie darauf verwandte, völlig ungeniert Lügen und Gerüchte über mich zu verbreiten, mich überall hemmungslos als arrogant – als Störfaktor! – darzustellen (was ihr besonders leicht fiel, nachdem sämtliche durch sie initiierte, Unfieden stiftende, Intrigen aus verschiedenen Gründen mir angelastet wurden), muss es wohl daran gelegen haben, dass sie nicht in der Lage war zu erkennen, dass diese charakterlose Fratze, die ihr da täglich voller Hochmut entgegengrinste, keineswegs mein Gesicht sondern ihr eigenes Spiegelbild war.
‚Spieglein, Spieglein an der Wand…‘ – mancher Spiegel sagt einfach erbarmungslos die Wahrheit. < nosce te ipsum! >

Ohne dass es jemals einen nennenswerten Streit zwischen uns gegeben hätte, musste ich weg! Egal wie! Ein solches Konzentrat aus Verlogenheit und Bosheit, wie diese Person, habe ich in meinem Leben noch nicht kennengelernt. Den Ekelfaktor, den dieses Subjekt in mir auslöst, kann ich nicht beziffern.

*nomen est omen:
>discordia<, lat. = die Zwietracht
>Alexis<: bekanntermaßen die hinterhältigste Intrigantin der Filmgeschichte

Auch Schandmaul kennt offenbar diese Art ‘Königin’ -> YouTube…
…die Optik passt eher nicht – auf den Text kommt es an.

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