Das nächste Opfer

Eine Kameradin aus meinem Ex-Verein – eine aus dieser Handvoll Menschen, die mir dort konsequent normal begegneten – nimmt Kontakt auf. Sie hatte da so einige Begegnungen ‚der dritten Art’…

Das Mobbing geht munter weiter… nur das Opfer ist ein anderes.

Im Sommer 2009 verlässt diese Kameradin nach 50jähriger Mitgliedschaft gemeinsam mit ihrer Familie den KanuKlub Ruhr.

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Mein Entschluss

Ein Lektorat und eine Korrektur meines Manuskripts kann ich leider im Bekanntenkreis nicht bekommen. Die einen trauen es sich nicht zu – die anderen haben keine Zeit.

Okay – also selber machen! Auch den Umschlag gestalte ich selbst. Ach, mit welcher Wonne ich diesen Schweinekopf in den Wimpel einbaue… Schön in die Mitte – dort wo sich immer das findet, was im Verein am höchsten geehrt wird. In aller Regel befindet sich dort das Vereins-Logo, hier eben ein Schweinekopf – wie es sich gehört. Das tut so richtig gut!

Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen. Ja! Mut gehört dazu, all diese Episoden zu veröffentlichen: wie fertig, wie verzweifelt ich war, wie ich heulend im Boot gesessen habe… und wie ich immer wieder aufgestanden bin, wie ich mich gewehrt habe, mich nicht habe unterkriegen lassen…

Angst vor meinen Quälgeistern habe ich nicht – für diese ‚Wesen‘ habe ich nur noch Verachtung übrig – abgrundtiefe Verachtung. Zudem kann ich zahlreiche Darstellungen belegen oder habe Zeugen dafür.

Ich sende das überarbeitete Manuskript – 240 Buchseiten – und den Umschlags-Entwurf an einige Verlage. Komisches Gefühl im Bauch. Wie werden die Empfänger reagieren?

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Verletzungen

Eine Wunde, die ein Freund schlägt, heilt nicht.

(Afrikanisches Sprichwort)

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Begegnungen

Immer wieder begegnen mir Mitglieder des KanuKlub Ruhr, meine sogenannten Ex-‚Kameraden‘, winken mir fröhlich entgegen, lachen mich an: ‚Holdrio! Schön ist die Welt!‘ …und verstehen überhaupt nicht, warum ich sie nicht mehr grüße…

Im Grunde könnten die mir auch zurufen: „Ich hab zwar mitgeholfen, Dich fertig zu machen, – obwohl ich gar nicht wusste, worum es eigentlich geht – aber Du bist mir doch nicht böse, oder?“

Ich? Böse sein? Ach Gott, wie könnt ich? Monatelanges intensives Mobbing, monatelanger massiver mentaler Druck ist doch ne spaßige Sache, nicht wahr?

Die müssten sich doch in Grund und Boden schämen, wenn sie mich treffen!

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