Wann beginnt Gewalt?

Wann beginnt Gewalt? Ab wann spricht man eigentlich von ‚Gewalt‘?

  • Bei einem
  • bei zehn
  • bei hundert
  • bei tausend Opfern?

Müssen es 10.000 Opfer sein oder mehr, damit die Gesellschaft Gewalt als solche erkennt – und bekämpft?

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Wo beginnt Gewalt?

Wer legt eigentlich fest, wo ‚Gewalt‘ beginnt?

  • Bei der Umarmung, dem ‚Küsschen‘ wider Willen… 
  • beim Knuffen, Rempeln, Haare ziehen, Spucken, Treten, Boxen…
  • bei Zwang, Nötigung, Erpressung…
  • bei Raub, Totschlag, Mord…?

Ist es erst Gewalt, wenn es Verletzte oder Tote gibt? Ist es erst Gewalt, wenn ein Täter eine Waffe gebraucht?

Die Grenzen zwischen entschuldbarem Fehlverhalten und Gewalt sind fließend und hängen von äußeren Umständen ab.

Gewalt findet nicht nur physisch statt. Gewalt wird auch psychisch ausgeübt. So ist auch soziale Ausgrenzung Gewalt – eine besonders perfide Form von Gewalt, denn das Opfer kann keine Blutergüsse, keine optisch sichtbaren Wunden vorzeigen.

Gewalt ist nicht einfach eine Definition vor dem Gesetz.  Die Bestimmung von ‚Gewalt‘ beinhaltet auch Überlegungen aus Ethik und Kultur.

Gewalt hat viele Gesichter – auch Mobbing ist eine Form von Gewalt!

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Das Grundgesetz

Wir befinden uns im Jahre 2009 n. Chr. Ganz Deutschland wird vom Grundgesetz regiert…

Ganz Deutschland?

Nein! Ein von gewaltbereiten Kanuten bevölkerter Kanuklub hört nicht auf, dem deutschen Recht und Gesetz Widerstand zu leisten…

(so ähnlich: Goscinny)

Mobbing und das Grundgesetz

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Hexenjagd

Risiken und Nebenwirkungen der Mitgliedschaft in einem ‚ehrenwerten‘ Kanuklub: Die Hexenjagd…

Nun, wie das Ganze dann allmählich umschlägt von Idylle in Zwang, in Nötigung, Erpressung, ebenso wie die Monate des anschließenden massiven Mobbings schildere ich hier nicht in Einzelheiten*. Allein die Erinnerung daran treibt mir gerade das Essen wieder hoch. Hier nur einige Beispiele…

Offensichtlich ist, dass sich die Hetzerei, die ich mir jahrelang von Alexis über andere angehört habe, nun bei anderen gegen mich richtet – ich werde diskreditiert: mit Erfolg!

Ich werde gemieden, meine Teilnahme an Vereins- und Bezirksfahrten wird – wenn möglich – verhindert. Wenn ich mal ausnahmsweise ein Vereinsboot brauche, ist Stress angesagt…

Mein Eigentum verschwindet spurlos aus dem Vereins-Kühlschrank, bei notwendigen Reparaturen am Boot tritt plötzlich eine merkwürdige Häufung auf, mir wird vorgeworfen, ich täte ja keinen Handschlag für diesen Verein, machte ja keinen Finger krumm, ich werde gepiesackt, getrietzt, schikaniert, angepöbelt, angeschrien, beschimpft, beleidigt, und, und, und… – man fasst es nicht: irgendwann muss ich mich für meine Hilfsbereitschaft rechtfertigen!

Mitglieder, die noch mit mir sprechen, laufen Gefahr, ebenfalls gemobbt zu werden…

Einzelne Begebenheiten, über die ich im Freundeskreis berichte um mir Rat zu holen, erzeugen dort den entsetzten Ausruf: „Das ist ja fast wie bei den Nazis!

Kurzum: sogenannte ‚Kameraden‘ verhalten sich mir gegenüber wie Schweine, ich werde behandelt wie der letzte Dreck!

VereinsmeiereiImmer wieder stehe ich völlig fassungslos vor neuen – schier unbegreiflichen – Situationen, erlebe einen sich stetig steigernden, gruppendynamischen Prozess, basierend auf psychischer Gewalt. Man glaubt ja nicht, welchen Einfallsreichtum und welche Liebe zum Detail sowohl die ‚Machthaber‘ als auch ihr ‚Gefolge‘ entwickeln, um mich immer wieder nieder zu machen…  Die geilen sich geradezu daran auf!
Mal komme ich mir vor, wie im Kindergarten, mal wie irgendwo zwischen Dallas und dem Denver-Clan. In meinem kleinen Mikrokosmos, in dem mir bisher so vertrauten Lebensumfeld werde ich zur Persona non grata, erlebe eine Hexenjagd, wie sie im Buche steht.
Aggressoren sind sich nicht einmal zu schade, sich selbst meinem Sohn gegenüber asozial zu verhalten.

Aufgrund der langsamen, beinahe schleichenden Steigerung der Aggression gegen mich dauert es Monate, bis ich begreife, dass ich es längst nicht mehr mit einem ‚alltäglichen‘ Konflikt sondern mit Mobbing zu tun habe.
Ich ziehe mich immer weiter zurück. Zu guter Letzt ist es gerade mal eine Handvoll Mitglieder, die mir noch normal begegnen… Eine Teilnahme am Vereinsleben ist mir nicht mehr möglich. Dieser KanuKlub ist für mich inzwischen nicht mehr, als ein Liegeplatz für mein Boot.

Aber ich paddle! Ich paddle für meinen Rücken, ich paddle zum Spaß, ich paddle aus Frust, vor Wut, vor Enttäuschung… Fast täglich bin ich auf dem Wasser…

…und erpaddle mir damit die Vereinsmeisterschaft!

Die Reaktionen und Vorgehensweisen meiner Kontrahenten auf meinen unerwarteten und völlig unwillkommenen sportlichen Erfolg übertreffen alles bisher da gewesene. Ich habe gewagt, den wichtigen Leuten im Verein zu zeigen, wozu ein KanuKlub eigentlich da ist: in bin gepaddelt – meisterhaft gepaddelt… Da wird sogar ein Anwalt hinzugezogen… Was die für Verrenkungen machen, nur um mich los zu werden…

Wenn ich an meinen letzten Tag in diesem Verein denke, sehe ich einen Marktplatz vor mir. Einen mittelalterlichen Marktplatz voll johlenden Pöbels, mittendrin ein Scheiterhaufen… Lauter hohle Köpfe irgendwelcher schmuddeliger, sensations-lüsterner Einfaltspinsel, ganz geil darauf, einer Hinrichtung beizuwohnen…
Gegen diese Assoziation kann ich mich einfach nicht wehren…

Meine Mitgliedschaft endet im Februar 2009 – nach Engagement – nach Spaß – nach Erfolg – nach Neid – nach Gewalt – nach knapp 14 Jahren…

*Die Einzelheiten über die
perfide Vorgehensweise meiner Quälgeister,
über meine Versuche einer friedlichen Konfliktlösung,
über meine Gedanken, meine Gefühle, meine Verzweiflung,
darüber, wie mir auch mal sehr deutlich der Kragen geplatzt ist,
über meine Gründe, möglichst noch nicht den Verein zu wechseln…
…das alles findet sich in: ‚Vereinsmeierei …und andere Schweinereien.

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