Mein ganz persönlicher ‚Butterfly Effect’

Dass Mobbing für das Opfer nicht ohne Folgen bleibt, sollte selbst dem größten Ignoranten inzwischen bekannt sein. In verschiedenen Beiträgen meines Blogs habe ich bereits direkte Folgen erwähnt: meine zum Teil massiv angeschlagene Gesundheit zum Beispiel oder auch das Vorenthalten materieller Werte durch meine Ex-‚Kameraden‘.

Der Schaden, der mir (und meiner Familie) entstanden ist, geht jedoch wesentlich weiter…

Nur zwei Beispiele meines ganz persönlichen ‚Butterfly-Effects‘:

  • Es gibt Lebensbereiche, die können richtig viel Geld kosten, wenn man nicht ‚am Ball bleibt‘ – sich ständig (!) kümmert. Auch ich habe einen solchen ‚Klotz am Bein‘, den ich vor dem Mobbing irgendwie im Griff hatte. Immer mal mit Ärger verbunden habe ich immer wieder durch vollen Einsatz Schaden begrenzen müssen, aber immer den Überblick behalten…

Schon im fortgeschrittenen Mobbing-Stadium war ich dazu nicht mehr in der Lage, geschweige nach meiner ‚Hinrichtung‘. Da ich in dieser Zeit nicht einmal imstande war, meinen Haushalt zu führen – schon einfaches Einkaufen im nahegelegenen Supermarkt wurde monatelang zur täglichen Herausforderung, zur Höchstleistung (!) – war es mir aufgrund meiner allgemeinen Verfassung vollkommen unmöglich, den in dieser Sache existenziell wichtigen ‚Papierkrieg‘ zu erledigen, finanzielle Forderungen mit Nachdruck innerhalb rechtlicher Fristen einzutreiben…
Der Schaden: 4-stellig, den ‚Papierkrieg‘ habe ich bis heute nicht komplett aufgearbeitet.

Dass mich dieser Bereich immer mal Geld kostet, dafür können meine Ex-‚Kameraden‘ nichts – wohl aber dafür, dass ich über einen langen, langen Zeitraum völlig außerstande war, durch aktives Eingreifen die finanzielle Belastung in erträglichen Dimensionen zu halten.

  • Mein Rücken-Problem: regelmäßiges Paddeln – im Schnitt dreimal pro Woche (auch im Winter) – war für mich die perfekte Therapie. Ich war vollkommen beschwerdefrei…

Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten im neuen Verein ist mir das Ausüben meines Sports nicht mehr so möglich, wie ich es gewohnt war:
– ich brauche immer (!) Hilfe beim Boot, d. h.: das von mir früher bevorzugte Spontan-Paddeln fällt gänzlich aus
– die Befahrungsregeln der Ruhr sind für den Standort des neuen Vereines (Ruhr km 41,4-49,3) im Vergleich zu meinem Ex-Verein (Ruhr km 12,2-41,4) von eklatantem Nachteil
– die für Wanderpaddler wie mich häufig ungünstigen Strömungsverhältnisse am neuen Verein seien hier nur am Rande erwähnt…

Die Folge: mein Paddel-Pensum ist auf ein Minimum geschrumpft, wodurch nicht nur meine allgemeine Fitness zu wünschen übrig lässt, sondern: mein Rücken lässt grüßen – immer öfter, kürzlich mit der Konsequenz einer vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit.

Dass ich ein Rücken-Problem habe, dafür können meine Ex-‚Kameraden‘ nichts – wohl aber dafür, dass mir die Möglichkeit genommen wurde, dieses Problem durch häufiges, regelmäßiges, ausdauerndes Paddeln erfolgreich zu therapieren.

Das sind nur zwei Beispiele. Mein ganzes Leben hat sich gravierend verändert. Ich bin noch immer fassungslos über dieses Konzentrat aus Bosheit, Hinterhältigkeit und Feigheit, das ich in meinem Ex-Verein erleben musste…

Über Ilia-Faye

Ich bin: Harmonie-Junkie. Ich schätze: Ehrlichkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit. Ich verachte: Missgunst, Niedertracht, Feigheit, Hinterhältigkeit, unsoziales Verhalten.
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