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Archiv der Kategorie C'est la vie?
Rückblicke
Di., 21. Februar 2012 von Ilia.
Damals war Vollmond – heute ist Neumond. Alles neu macht der Mond?
Heute ist ein guter Tag, zurück zu blicken – auf ein Leben voller Höhen und Tiefen.
Wie schön war sie, die Kindheit. Irgendwie war alles ‚einfach’. Schön war sie, nicht unbeschwert – warum auch? Ein paar Hürden gehören doch dazu, zum Leben. Man lernt daraus, reift daran – wird stark. Ich denke gern daran zurück.
Die große Liebe? Ja, die ist mir begegnet. Ich hab sie festgehalten – schon seit über 30 Jahren…
Zweimal haarscharf vorbeigeschrammt, am Schicksal einer jungen Witwe… – auch diese Tiefen überwunden: ‚Mach’s beste draus!’
Mutterglück? Ja – zweifach. Wie schwer es oft ist, Mutter zu sein. Wie viele Fragen muss man beantworten – manchmal schwere Fragen – wie viele Entscheidungen treffen, wie viele tröstende Worte finden? Wieviel Kraft das kostet…
Aber: was wäre ich ohne meine Kinder? Arm. Unerträglich arm.
Sorgen? Oh, ja! Viele davon, unendlich viele. So oft gestürzt – immer wieder aufgestanden – gestärkt, nicht gebrochen.
Viele Höhen erlebt, viele Tiefen überwunden – mit Humor, wie sonst?
Immer mal mahnende Worte eines Arztes: „Denken Sie mehr an sich, sonst…!“ – Sorry, so bin ich nicht, so bin ich nie gewesen.
Dann das Mobbing – nach und nach war alles anders. Feigheit – grenzenlose Feigheit, Rücksichtslosigkeit – haarsträubende Rücksichtslosigkeit, Bosheit – konzentrierte Bosheit meiner ‚Kameraden’ haben mein Leben verändert, mich verändert.
Wie sehr hatte ich mich auf den heutigen Tag gefreut, wie viele Pläne gemacht. Und nun? Geliebte Menschen nicht mehr da, auch der treue Vierbeiner nicht. Alles kam anders – und doch: er war schön, mein Tag, sehr schön, nur eben anders.
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(Un-)Fähigkeiten eines Mobbers
Sa., 18. Februar 2012 von Ilia.
Fast fehlen mir die Worte…
Ausgerechnet derjenige,
- den Dörte so treffend als ‚notgeil’ bezeichnete, weil er schon so oft bewies, dass seine aktivste Gehirnzelle zwischen seinen Beinen baumelt
- der vollkommen unkontrolliert die Kameradin anschrie: „Ich lass dich absaufen hier am Steg!“
- der sich daran ergötzte, mit allen Mitteln einen Menschen fertig zu machen, der ihm vertraut und daher völlig vorbehaltlos herzliche, aufrichtige Freundschaft entgegengebracht hatte
- der ganz offenbar nie gelernt hat, für eigenes Handeln die Verantwortung zu übernehmen
- der sich bis heute nicht schämt, in seiner grenzenlosen Feigheit selbst meinem Kind geschadet zu haben
ausgerechnet der will jetzt eigenverantwortlich völlig unbedarfte (und in diesem Falle wohl bevorzugt leicht bekleidete, weibliche) Freizeit-Kanuten – oftmals Leute, die von Paddeln und Kentern keine Ahnung haben – in Leihboote setzen.
Bei dem Gedanken, dass dieses völlig rückgrat- und gewissenlose Etwas eine solche Verantwortung übernehmen will, stehen mir die Haare zu Berge.
Bleibt nur noch, seinen potentiellen Kunden: „Ahoi!“ zu wünschen – und dass niemand zu Schaden kommt…
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„Wenn ich gemobbt würde…“
Mi., 18. Januar 2012 von Ilia.
„Wenn ich gemobbt würde, so würde es mir nichts ausmachen.“ habe ich mir schon oft aus lächelnden Gesichtern sagen lassen. Man beachte den Konjunktiv!
„Wenn ich gemobbt würde, so würde das einfach an mir abprallen.“ wissen die, die es nie erlebt haben und (ver)urteilen weiter: „Andere machen da gleich auf Burn-Out oder so… Tz tz.“.
Noch niemand hat mir mit derselben Ignoranz gesagt: „Ich werde gemobbt, aber es macht mir nichts aus, es prallt einfach an mir ab…“
Merkwürdig! Sehr merkwürdig!
Die Mobbing nicht betrifft, lächeln darüber und schieben mit ihrer Ignoranz diese Problematik immer wieder in die Tabuzone – die es erlebt haben, werden es nie wieder los.
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