„Der Nächste bitte!“

Mobber hören nicht einfach auf…

War ja klar: das nächste Mitglied wurde rausgeekelt – aus diesem ‚ehrenwerten’ Verein –, hat sich mit einem interessanten Eintrag am 12. September 2011 in meinem Gästebuch verewigt. Nicht die Erste nach mir – und ganz sicher auch nicht die Letzte. Sie fühlte sich – wie aus heiterem Himmel – plötzlich nicht mehr willkommen in dieser Freizeitdiktatur…

Warum auch sollten die Mobber aufhören mit ihrem Machtgehabe und ihren Attacken? Bisher hat denen niemand einen Punkt gesetzt. Fühlt sich ja niemand zuständig – und außerdem: sicher hat sich ja auch dieses Mitglied alles nur eingebildet…

Mobber sind krank, leiden unter einem eigenen Persönlichkeitsdefizit, das sie mit allen Mitteln kompensieren müssen. Irgendeinen Prügelknaben brauchen die immer wieder. Von allein hört das nicht auf!

Diese Fortsetzung habe ich bereits vor Jahren in meinem Buch angekündigt:
‚Ruhe wird in Euren Verein nicht dauerhaft einkehren. Das Böse hört nicht auf zu existieren, nur weil Ihr es bereitwillig ignoriert. Neid und Missgunst sind noch mitten unter Euch. Ihr habt die Symptome entfernt, nicht die Ursache. Diese Krankheit kehrt zurück – irgendwann, irgendwie.’

Im Laufe meiner jahrelangen Mitgliedschaft sind immer mal wieder Mitglieder verschwunden – sang- und klanglos. Und fragte man mal nach denen, wurde man mit einer nichts sagenden Antwort ruhig gestellt:

  • die Kameradin, die urplötzlich nicht mehr Mitglied sein wollte, wurde zur Lesbe gestempelt
  • der Kamerad, der nebst Gattin ganz entgegen vorhergehender Gewohnheit einfach nicht mehr auftauchte, naja, der hatte eben kein Geld
  • bei dem Einen oder Anderen hieß es: Gott sei Dank! War sowieso Störfaktor…

Oh, es gibt immer die passende Ausrede und immer sind es ja so schlechte Menschen – gut, dass die weg sind…

VereinsmeiereiNur bei mir ging diese Rechnung nicht auf… Ich böses, böses Mädchen bin allen Ekel-Attacken zum Trotz geblieben. Oh, da war wohl Holland in Not.
Da ergriff man dann weitere Maßnahmen. Und dabei beriefen sich die Täter auf Begriffe wie ‚Anstand’, ‚gute Sitten’, ‚ungeschriebene Gesetze’ und ‚Sportskameradschaft’.

Wenn hier niemand den Mut findet, mal Tacheles zu reden, wenn sich hier niemand zuständig fühlt, diese Leute in ihre Schranken zu verweisen, dann bleibt wirklich nur zu sagen:

„Der Nächste bitte!“

Über Ilia-Faye

Ich bin: Harmonie-Junkie. Ich schätze: Ehrlichkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit. Ich verachte: Missgunst, Niedertracht, Feigheit, Hinterhältigkeit, unsoziales Verhalten.
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Eine Antwort auf „Der Nächste bitte!“

  1. alex sagt:

    Hallo,

    Man kann doch nur hoffen, das sich diese Machenschaften irgendwann mal soweit herumsprechen, das niemand mehr etwas mit diesem Verein zutun haben möchte.