Rückgrat

Wer es vorzieht, anderen ständig bis zum Anschlag in den Apiep.pngh zu kriechen, statt dann und wann ein wenig Rückgrat zu zeigen, darf sich nicht wundern, wenn seine Mitmenschen irgendwann den unerträglichen Gestank dieses freiwillig gewählten Lebensraumes wahrnehmen und angewidert die Flucht ergreifen.

(Ilia Faye)

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Die Veröffentlichung

VereinsmeiereiKlasse! Nahezu alle Verlage haben spontan sehr positiv reagiert, haben Angebote oder Vertragsentwürfe geschickt. Die Beurteilungen, die ich über mein Manuskript erhalte, geben mir ungeheuren Auftrieb.

Wer mal in den Literaturmarkt hineingeschnuppert hat, weiß aber auch: hier geht es nicht darum, wie reich ich mit meinem Buch werden kann, sondern wie viel es mir wert ist, es zu veröffentlichen… Welche Rechte trete ich ab, welche behalte ich mir vor…

Viele, viele Dinge muss ich abwägen und treffe schließlich meine Entscheidung. Mitte August sind die ersten Exemplare veröffentlicht:

Ich habe Mobbing im Verein den Kampf angesagt!

Meinen Ex-‚Kameraden‘ sende ich eine Email, mit unmissverständlicher Stellungnahme. Die dürfen sich gern ein Bild darüber machen, was ich von ihnen halte. Die beteiligten Personen fordere ich auf, wenn sie irgendetwas im Buch als Lüge deklarieren wollen, den Mut aufzubringen, das vis-a-vis zu tun…

Nur wenige Stunden später erhalte ich – ganz mutig! – eine anonyme Email, in der ich bedroht und beleidigt werde! Irgend so ein jämmerlicher Feigling hat offenbar panische Angst, dass die Vorfälle in diesem Verein im ganzen Kanuverband bekannt werden: das unsportliche, das unehrenhafte, das unkameradschaftliche, das unsoziale Procedere…
Die kriminelle Energie, die in diesem KanuKlub herrscht, beweist sich selbst!

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Bezirksfahrt

Bezirksfahrt: Das Ziel ist mein neuer Verein. Nette Kanuten, Beach-Party, Cocktail-Bar, ein tolles Fest…

Mein Ex-Verein meldet sich mit 23 Teilnehmern. Nun, einige davon – ich schätze mal sechs – sind wohl tatsächlich die ausgeschriebene Strecke gepaddelt.
Die anderen dürften gerade den Katzensprung zwischen beiden Vereinen in ihren Booten überwunden haben. Kilometer paddeln und melden – das ist in diesem Verein nicht immer das gleiche.

Das zahlreiche Erscheinen dieser piep.png verursacht mir – trotz bereits konsumierter Beruhigungsmittel – eine solche Übelkeit, dass ich spontan für mehrere Stunden mein Vereinsgelände verlasse. Solange, bis mein Magen sich wieder beruhigt hat.

Die Ignoranz, die grenzenlose Arroganz, die aus diesem Auftritt meiner Ex-‚Kameraden‘ spricht, ist mir unerträglich.

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58 KM Rheintour

Das nächste Mobbing-Opfer, Mareike, nimmt in meinem neuen Verein an einer Vereinsfahrt teil.

Mareike, der man im Mobbingverein die Teilnahme an einer Vereinsfahrt zur Weser verweigert hat, mit der Begründung, sie könne mit den anderen nicht mithalten, paddelt mit uns gemeinsam 58 Km auf dem Rhein. Eine schöne Tour – aber ganz schön anstrengend. Ohne mit der Wimper zu zucken paddelt auch Mareike diese Strecke – mit viel Spaß. Sie hält weder die Gruppe auf, noch verfällt sie in jammern und klagen.

Ja! Es ist ganz offensichtlich, dass sie mit den Mobbern nicht Schritt halten kann, die sich ja immerhin mit Strecken zwischen 20 und 40 Km auf der Weser brüsten…

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