Schließmuskel

Irgendwo hab ich aufgeschnappt: „Der ist ja so feige! Wenn der seinen Schließmuskel noch ein wenig weiter einzieht, wird er gleich implodieren!“

An wen musste ich noch grad ganz spontan bei dieser Aussage denken, bevor mich – ausgelöst durch die bildliche Vorstellung dieses Prozesses – ein Lachanfall beinahe hingerafft hätte?

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Lokalnachrichten

Ich höre täglich Lokalradio und warte auf die Nachricht, dass sich ein Kerl, der sich selbst für unwiderstehlich hält und bekanntermaßen alles vögeln will, das nicht schnell genug auf dem Baum ist, dass dieser Kerl sich versehentlich beim Rasieren die Kehle durchgeschnitten hat, weil er vor lauter Scham über sein eigenes feiges, ekelhaftes Verhalten nicht mehr in der Lage war, in den Spiegel zu sehen.

Entweder habe ich diese Nachricht verpasst, oder dieser Möchtegern-Adonis ist selbst dafür zu feige, sich nass zu rasieren…

Mein Gott, muss der scharf auf mich gewesen sein, wenn er es nötig hatte, diese Gewalt gegen mich intensiv zu unterstützen, sogar massiv voranzutreiben – allein, weil ich monatelang spaßig, aber konsequent „Nein danke!“ sagte.

Ich wusste gar nicht, dass ich so begehrenswert bin… 🙂

Das ‚Missgeschick‘
eines selbsternannten Casanovas auf YouTube
Das Video ist leider mäßig, aber Text und Musik: wonnebar!

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Überlegungen

Ich lese meine Aufzeichnungen, versuche festzustellen, welches meiner ‚Verbrechen‘ eigentlich meine ‚Kameraden‘ zu ihrem ekelhaften, asozialen Verhalten berechtigt hat…

Ich finde nichts… Nichts Ernstzunehmendes, nichts Gravierendes, nichts Greifbares…

Ich recherchiere im Internet: ‚Mobbing im Verein‘ und stelle fest: das ist gar nicht ganz neu. Solche Fälle finden sich bereits im Netz. Mobbing ist in – auch in Vereinen. Und aus den Beispielen, die ich finde, lese ich heraus: keiner hilft! Die Opfer stehen allein, die Gesellschaft sieht weg!

Wieder lese ich meine Aufzeichnungen, stelle fest: das liest sich fast wie ein Krimi! Richtig spannend… – Wie ein ‚richtiges‘ Buch…

Der Gedanke keimt auf, alles zu veröffentlichen. Ich befrage eine Anwältin: Persönlichkeitsrecht, Vereinsrecht, Urheberrecht. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt sie grünes Licht.

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Ich schreibe

Schlafen kann ich nicht mehr. Ständige Alpträume begleiten mich. Ich muss diesen Ekel loswerden…

Wie wird man Ekel los?

Ich schreibe. Ich schreibe alles auf, was meine Erinnerung an diesen Spiep.pngn belastet. Ich schreibe morgens – vor der Arbeit. Ich schreibe abends – nach der Arbeit. Ich schreibe nachts…
Ich sitze am PC, ich habe Zettel am Bett, selbst meine täglichen Spaziergänge fördern immer wieder weitere Ereignisse, weiteren Ekel, aus meinem Innersten zutage…

Alles, was ich in all den Monaten für mich behalten habe – einfach, weil ich kein Schwein bin -, alles was ich in mir beerdigt habe, um ‚meinen‘ Verein nicht in zwei Lager zu spalten, muss raus! Dringend! Sonst ersticke ich daran…

Mitte April ist das Gröbste formuliert. Etwa 180 DIN-A4-Seiten füllt dieser ganze Rotz. 180 Seiten Erinnerung an eine unvorstellbare Form von Gruppendynamik…

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