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Interpretation
Meine persönliche Interpretation dieser doch sicher hochqualifizierten Stellungnahme des zuständigen Sportverbandes:
1. Solange ein Kanuklub auf geduldigem Papier Leistungen vorweist, die man ehren und auszeichnen kann, ist es vollkommen unwichtig, ob diese auch wirklich erbracht wurden. Selbt bei konkretem Anlass gibt es keine Notwendigkeit für auch nur eine einzige Rückfrage. Hauptsache, die Fassade stimmt.
2. Hohes Aggressionspotential, das nicht einmal vor einem jugendlichen Vereinsmitglied Halt macht, ebenso wie die Missachtung menschlicher Grundrechte - sprich: menschenverachtendes Miteinander - sind kein Hinderungsgrund, den betreffenden Verein durch die Auszeichnung zum Kanuverein 2010 auch im Breitensport interessierten Familien besonders zu empfehlen.
3. Besondere Gewaltbereitschaft, die ihren Höhepunkt in anonymen Drohungen erfährt, steht einer Empfehlung als DKV-Station selbst dann nicht im Wege, wenn der betreffende Verein nicht einmal die eigens vom DKV festgelegten Grundvoraussetzungen für diesen Status erfüllt.
Wen wundert es, dass ich diese Schriften nicht veröffentlichen darf? Mich nicht! Aber interpretieren darf ich!
Die Folgen meines Hobbies
> Mein ganzes Leben - und das meiner Familie - ist völlig aus den Fugen geraten, meine Gesundheit angeschlagen, meine Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigt <
bezeichnet dieser große deutsche Sportverband ganz zart als vereinsinterne Missstände und besteht auf der Richtigkeit von Ehrung und Anerkennung der verantwortlichen Gewalttäter!
Wie ist das, wenn mal jemand durch solche vorsätzlichen Handlungen zu Tode kommt? Da reicht ja schon ein kleiner Herzinfarkt. Ein Suizid tut’s natürlich auch. Wie nennen diese Leute das: ’Upps, ein kleines Malheur?’
Na bravo! Was lerne ich daraus?
2 Antworten auf “Interpretation”
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Mi., 10. März 2010 bei 13:00
Was lerne ich daraus?
- Sportliche Leistung ist völlig egal. Was zählt schon der Sport in einem Sportverein? Wer am besten schummeln kann und/oder sich mit Gewalt behauptet ist Spitze!
- Ehrlich währt am Längsten ist nur ein dummer Spruch. In Wahrheit muss man Schwein sein.
- Dem nächsten Wanderwart, der - warum auch immer - scharf auf mich ist, sollte ich mich wohl - auch gegen meinen Willen - hingeben, da mich vor den Repressalien, die mich ansonsten erwarten, definitiv niemand schützt.
Wie soll ich das verstehen? Als Beihilfe zur Vergewaltigung, Förderung der Prostitution?
Gewalt ist offenbar zulässig im Sportverein - nur sehen darf sie keiner. Jede noch so große Sauerei ist willkommen, solange diese mit viel Übung und Geschick nur rasch genug unter den großen, geduldigen Teppich gekehrt wird. Dann ist alles in Ordnung.
Es lebe der Sport!