Griff ins Klo?

Der WDR paddelt die Ruhr…
…den Guide kenne ich – leider nur zu gut!

Was für ein ’netter Junge‘! Und wie eifrig der immer hilft, wenn die Boote umtragen werden müssen…
…da hab ich gleich wieder das Bild vor Augen, wie er als ‚mein Wanderwart‘ mit verschränkten Armen dämlich grinsend mein Boot hat liegen lassen. Mir beim Tragen helfen? Um Himmels willen, nein!

Und wie war das mit dem Essen kochen? Oh, ja! Für einen WDR-Reporter macht er das doch gern…
…dabei fällt mir die Grillwurst ein, die er lieber dem Müll übereignet hat, als sie meinem Sohn anzubieten! Den fassungslosen Gesichtsausdruck meines Kindes werde ich wohl nie vergessen!

Ist doch echt ein ’netter Kerl‘! Bezeichnenderweise hat er mir nie meine wiederholte Frage nach dem ‚Warum‘ beantwortet…
…schon klar! Wo man keine Antwort hat, kann man keine geben!

Vielleicht hätte er einfach antworten sollen: „Es macht mir eben Spaß zu verletzen und zu schikanieren. Das verleiht mir die Illusion von Macht…“.

Die WDR-Tour hatte mich eigentlich sehr interessiert. Eine tolle Idee – fand ich. Aber irgendwie kommt der ganze Ekel wieder hoch.
Etwa 1.300 Kanuvereine in Deutschland und ausgerechnet mein Ex-Verein nutzt dieses Event mal wieder zum Schön-Wetter-Machen. Igitt! Das ist wirklich fast wie ein Griff ins Klo!

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Danke

Ein Jahr ist vergangen, seit mein Buch in den Handel kam. Ein Jahr seit ich anfing, nach früher eher zaghaften Versuchen Mobbing etwas entgegen zu setzen, nach und nach alle – wirklich alle! – Register zu ziehen, um einer perfiden Form von Gewalt aktiv zu begegnen.
Der richtige Zeitpunkt, eine erste Bilanz zu ziehen…

Da waren zunächst die anonymen Drohungen… Naja. Was ich davon halte, habe ich wohl schon hinlänglich zum Ausdruck gebracht. Wenigstens war das für mich der endgültige Anstoß, Polizei und Staatsanwaltschaft einzuschalten. Das hätte ich jedoch schon viel früher tun sollen. Aber wem kommt es in den Sinn, Anzeige gegen „Kameraden“ oder „Freunde“ zu erstatten?

Einige wenige Aggressoren haben sich zu Wort gemeldet – in sehr überschaubarer Zahl. Nach der geballten Aggression, die ich im KK Ruhr erlebt habe, haut mich das nicht um. Warum eigentlich können sich Gegner einer Idee, einer Initiative, einer Maßnahme nicht sachlich äußern?
Früher hat man immer gesagt: „Wer schreit, hat Unrecht…“.

Auch Ignoranz ist mir begegnet. Natürlich.
Menschen, die etwas bewegen, verändern, verbessern wollen, sind schon immer entweder belächelt, ignoriert oder bekämpft worden…
…aber immer nur so lange, bis Fakten oder Ereignisse ihnen Recht gaben.

Tatsächlich habe ich aber auch viel, sehr viel Zuspruch erhalten. Viel Achtung vor meinem Mut, Beifall für mein Engagement und meine Hartnäckigkeit. Häufig die Bestätigung: „Genau so ist es. Ganz genau. Gut, dass das mal einer in Worte gefasst hat…“. Selbst anfängliche Skeptiker bringen angenehm überrascht ihre Anerkennung zum Ausdruck.
Auf verschiedenen Wegen Kommentare aus anderen Vereinen mit dem Tenor: „Ja! Es muss sich etwas ändern. Dringend!“ Über die Brutalität, mit der man in meinem Ex-Verein letztendlich gegen mich vorging, sind selbst eingefleischte Vereinsbefürworter entsetzt.

Meine Veröffentlichung erzeugt Nachdenklichkeit. Positive Reaktionen. Und täglich werden es mehr.

Ich bin dankbar. Ich bin dankbar, dass es Menschen gibt, denen es immer wieder gelingt, meine ursprünglich ausgeprägte, ansteckende Fröhlichkeit aus der Versenkung zu holen, in die sie durch Gewalt verdrängt wurde. Ich bin dankbar für jedes nette, anerkennende Wort, für jede Unterstützung sowohl vor als auch nach Veröffentlichung meiner Erlebnisse. Und ich kämpfe weiter.

Danke!

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Urlaub

Eine Woche Camping-Urlaub an der Weser liegt hinter mir. Erstmals mit Wohnwagen. Bißchen Komfort muss sein 🙂

Ich hatte viel Spaß, bin trotz sehr wechselhaften Wetters mit meinem 33-Kilo-Uralt-Kajak 160 Km gepaddelt. Die längste Tour 44 Km – aufgrund der Sturmböen gefühlte 80 Km – egal. Ich bin angekommen, das Paddel ist nicht weggeflogen…

Habe auch wieder mal sehr nette Leute auf dem Wasser kennengelernt. Ja, doch! Paddeln kann unheimlich schön sein! Eigentlich!

Das Leben könnt so schön sein! Warum nur mussten meine Ex-Kameraden alles kaputt machen? Mit welchem Recht? Es kann der Frömmste nicht…?
Neid und Missgunst regiert die Welt. Als wäre das Leben nicht schwer genug.
Mein ganzes Leben ist aus den Fugen geraten. Warum?

Ein wenig inneren Abstand konnte ich gewinnen, aber auch Erinnerungen kamen hoch…
…da war das Lokal, in dem wir gemeinsam so viel Spaß hatten – bereits beeinträchtigt durch die ersten Ausgrenzungen, die ich zu dem Zeitpunkt jedoch noch ignorierte…
…da waren die überdachten Tische, an denen Alexis so intensiv gegen Adolf gehetzt hat – Hetze, die ich ausbaden musste, denn die heilige Alexis kann ja kein Wässerchen trüben. Da musste ein Sündenbock her…

Kann man eigentlich gezielt Teile der Erinnerung löschen? 

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Pöbeleien

Leute aus der Siedlung sprechen mich an: ‚Was das denn da unten für ein befremdlicher Verein sei…, wofür die sich eigentlich hielten…, ich solle doch froh sein, mit denen nichts mehr zu tun zu haben…, das sei ja offenbar ein Haufen piep.png…‘.
Die verwendete Vokabel ist mir tatsächlich entfallen…

‚Man sei angepöbelt worden, weil man mit Hund am Vereinsgelände vorbei spaziert sei…‘ – ich erinnere mich, dass ich mir diesen Vorwurf bereits vor 2 Jahren schon einmal angehört und seinerzeit wider besseren Wissens eine Anzeige gegen den Verein verhindert habe.

‚Man habe die Stadtverwaltung angerufen, die habe an den Vereinsvorstand verwiesen…
Man habe den Vorstand angerufen, der irgendwelche nicht akzeptablen Vorwände erwidert habe…‘

Tja! Außen hui klappt wohl nicht immer so – innen pfui dafür um so besser…

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