Die Nominierung

Man hat mich für einen Preis vorgeschlagen. Wegen meines hartnäckigen Engagements gegen Mobbing.

Ich werde dort als „Mutmacherin“ bezeichnet. Das baut auf. Ein wenig jedenfalls…

Wenn ich mir auch nicht wirklich ausrechne, einen der ausgeschriebenen Preise zu ergattern, so stärkt doch allein diese Nominierung. Hin und wieder ein wenig Rückhalt, eine kleine Anerkennung braucht jeder. Ich auch.

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Mein Bruder

Heute hätte mein Bruder Geburtstag gehabt…

Ich erinnere mich, wie wir vor 1 Jahr noch zusammen gefeiert haben. Voller Hoffnung.

Ich muss daran denken, wie viel Mut wir uns gegenseitig seit Frühjahr 2008 gemacht haben, wie viel Unterstützung und Rückhalt er mir – trotz eigener schwerer Krankheit – sowohl in der Mobbing-Phase als auch danach für die Veröffentlichung der zum Teil quälenden Details gegeben hat.

„Nicht unterkriegen lassen!“

Die Hoffnung trog. Einen seiner letzten Wünsche konnte ich meinem Bruder nicht mehr erfüllen. Er wollte noch einmal mit mir gemeinsam paddeln. Wir hatten doch soviel Spaß dabei…
Die Voraussetzungen hierfür waren im neuen Verein denkbar schlecht – anders als in meinem Ex-Verein.
Im Frühjahr hätte es klappen können – zu spät…

Nachwirkungen von Neid und Missgunst…

Das Leben ist nicht fair. Ich bin sehr traurig.

Volkers Baum

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Friedrich Spee

Friedrich Spee von Langenfeld kämpfte im 17 Jahrhundert gegen den damaligen Hexenwahn. Zunächst anonym, später öffentlich in seinen Vorlesungen und einer Streitschrift.

Wo ist der Friedrich Spee des 21. Jahrhunderts im Kampf gegen die heutige Hexenjagd, im Kampf gegen Mobbing?

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Anna Göldi

Die letzte Frau, die in Europa wegen angeblicher Hexerei hingerichtet wurde – Anna Göldi – wurde immerhin 226 Jahre nach ihrer Hinrichtung öffentlich rehabilitiert. Man befand sie posthum der Hexerei für unschuldig und räumte ein, sie sei einem Justizmord zum Opfer gefallen.

Wie nobel!

Ich habe nicht die Absicht, 226 Jahre auf meine Rehabilitation zu warten. Ich lebe noch! Ich kämpfe weiter!

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