Schlipsträger

Von unserem privaten Eigentum ist noch einiges im KK Ruhr verblieben. Als Opfer von Mobbing ist man einfach viel zu fertig, als dass man sich in dem Moment mit solchen materiellen Dingen auseinandersetzen könnte.

Nun habe ich indessen bereits seit Monaten mit mir gerungen, dieses Eigentum zurück zu fordern, aber jeder Gedanke an die erlebte Gewalt erzeugt bei mir nach wie vor mindestens Übelkeit und Herzrasen. Aus gesundheitlichen Gründen sehe ich mich daher außerstande, mit diesem gewaltbereiten Vorstand in Kontakt zu treten.

Aber mein Eigentum will ich zurück! Diese Gewalttäter feiern Feten mit meinem Equipment. Das will ich wieder haben! Die sollen sich gefälligst ihr eigenes Zeug kaufen!

Vor diesem Hintergrund habe ich vor einigen Tagen ein Einschreiben an Klaus gesandt. Keine Bitte – eine Forderung! Die Aufforderung an den ehemaligen langjährigen Vorsitzenden dieses Vereins und amtierenden Bezirksvorsitzenden, Verantwortung zu übernehmen und zu veranlassen, dass ich meine Sachen zurückbekomme.

Nein, freundlich war mein Schreiben nicht, jedoch erwartet wohl nach allem was vorgefallen ist auch niemand mehr Freundlichkeit von mir. Auch nicht einem Mann gegenüber, der diese Riesensauerei zwar erkannt, aber nichts dagegen unternommen hat -> im Gegenteil: durch Handzeichen im rechten Moment hat er die Mobber unterstützt und sich gemeinsam mit anderen über das deutsche Grundgesetz erhoben – und ist sich keiner Schuld bewusst…

Heute habe ich seine Antwort erhalten: Diese Maßnahme gehört nicht zu seinen Aufgaben. Ach ja! Was gehört denn zu seinen Aufgaben?

Offenbar sah er es als seine Aufgabe, Gewalttäter zu unterstützen. Anscheinend sah er es als seine Aufgabe, Gewalt, die nachweislich stattgefunden hat, ordentlich unter den Teppich zu kehren. Sicher gehört es auch zu seinen Aufgaben, große Reden zu schwingen über die herausragenden Vorzüge und Errungenschaften des Vereinssports, Ehrungen auszusprechen für mehr Schein als Sein und was bei solchen Schlipsträgern eben sonst noch üblich ist.

+++ Mobbing ist kein Kavaliersdelikt +++Nur, für Recht und Ordnung zu sorgen, das ist nicht seine Aufgabe. Da schleicht er sich genauso galant aus der Verantwortung wie bereits vor einigen Monaten der zuständige Sportverband.
Klaus ist nicht zuständig! Genau das ist in Deutschland das Problem: es ist nie jemand zuständig…

Und ich bin nicht zuständig für die Mobbing-Opfer-Rolle!

Irgendwann werdet ihr selbst über euren Teppich stolpern, der von dem ganzen Dreck darunter schon ordentliche Beulen wirft!

Über Ilia-Faye

Ich bin: Harmonie-Junkie. Ich schätze: Ehrlichkeit, Offenheit, Zuverlässigkeit. Ich verachte: Missgunst, Niedertracht, Feigheit, Hinterhältigkeit, unsoziales Verhalten.
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3 Antworten auf Schlipsträger

  1. Ilia sagt:

    Der Vollständigkeit halber mein Brief vom 22.12.10, aus rechtlichen Gründen nach bewährtem Muster [editiert]:

    Unser privates Eigentum

    Die Selbstverständlichkeit, mit der ihr Gewalt bejubelt und Aufrichtigkeit, Fairness und sportlichen Erfolg niedergemacht habt und die Gleichgültigkeit, mit der ihr hingenommen habt, dass ich nach Veröffentlichung meines Buches sogar noch bedroht wurde, löst nach wie vor nacktes Entsetzen in mir aus. Die Tatsache, dass ihr es bis heute nicht geschafft habt, euch in angemessener Form bei meiner Familie und mir zu entschuldigen, rundet dieses Bild entsprechend ab.
    Dass wir uns letztendlich nicht vor Gericht gesehen haben liegt wohl in erster Linie daran, dass den Verantwortlichen im KKI Essen völlig bewusst ist, dass meine Veröffentlichung der ekelhaften Wahrheit entspricht, diese aber nicht wissen, was ich davon alles belegen kann. Wie gut für mich, dass ich das kann!

    Heute fordere ich den Kanuklub Industrie Essen zur Herausgabe unseres privaten Eigentums auf. Diese Aufforderung ergeht an dich – und nicht auf direktem Wege an den amtierenden Vorstand – weil ich nicht bereit bin, meine immer noch angeschlagene Gesundheit durch irgendwelchen unerwünschten Kontakt mit Gewalttätern oder deren Helfern über das bisherige Maß hinaus zu belasten. Hinzu kommt, dass meine unmissverständliche vergleichbare Aufforderung an [Juda] und [Hannes], die ebenfalls noch private Dinge von mir besitzen, zu keinem Ergebnis führte. Es sind keine Reichtümer, aber es ist und bleibt unser privates Eigentum. Und das fordere ich zurück!

    Bei den im Verein verbliebenen Dingen geht es um:

    – unsere Musikanlage nebst 4 großen Lautsprechern und jeder Menge Lautsprecherkabel
    – der Thekenaufsatz der Außentheke nebst Befestigung
    – 3 Barhocker aus weiß lackiertem Holz mit Stuhlkissen
    – Werkzeugschrank mit einigem Werkzeug
    – unsere große Allwetterplane
    – unser Heißwasser-Boiler

    Sollten mir weitere Dinge einfallen, die aus unserem persönlichen Eigentum im KKI verblieben sind, behalte ich mir vor, auch diese noch zurück zu fordern.

    Wo ich bisher herzliche Weihnachtswünsche übermittelt habe, kann ich heute nur noch meinen grenzenlosen Ekel zum Ausdruck bringen, der immer noch bei jedem Gedanken an euer Verhalten in mir aufsteigt. Trüge ich nur eine Spur der Bosheit, Niedertracht, Verlogenheit oder Feigheit in mir, die ich im KKI Essen erleben musste, ich könnte lebenslang nicht mehr in den Spiegel sehen.
    Aber gut, das habe ich ja nicht nur in meinem viel besuchten Blog, sondern bereits in meinem Buch deutlich zum Ausdruck gebracht. Einzelne KKI-Mitglieder besaßen ja sogar den Mut, das zu lesen – du gehörst wohl nicht dazu. Gern hätte ich die soeben erschienene zweite Auflage meines Buches, das tatsächlich bei vielen Lesern große Anerkennung aber auch Betroffenheit hervorruft, mit dem Zusatz versehen, dass es doch wenigstens einige wenige Menschen gibt in dem beschriebenen Verein. Leider habt ihr mir dazu keinen Anlass gegeben.

    Die Art und Weise, in der [Juda] mir auf dem Wasser begegnet, deutet darauf hin, dass er das ganze Geschehen für ein Spiel hält. Tatsächlich kenne ich schönere Spiele, als Gesetze zu brechen und Menschen krank oder kaputt zu machen. Sollte der Staatsanwalt mir jemals nur den kleinen Finger gegen den KanuKlub Industrie reichen, so werde ich ohne Zögern zugreifen. Bis dahin beschreite ich jeden einzelnen Weg, der sich mir darbietet, Gerechtigkeit zu erlangen…
    …und das alles, weil ich hilfsbereit, sozial engagiert und unerwünscht erfolgreich war!

    Sollten die Gewalttäter es wagen, auf direktem Wege auf dieses Schreiben zu antworten, so geht deren Post ungeöffnet an den Absender zurück. Ich erwarte von dir – als Bezirksvorsitzendem, der du ja vermutlich noch bist, und ehemaligem langjährigen Vereinsvorsitzenden, also einem Mann, der jedenfalls vorgibt, verantwortlich zu handeln – eine Information, wann ich unser Eigentum in einwandfreiem Zustand am Tor in Empfang nehmen kann.

    Statt einer Grußformel, die ja doch nur Heuchelei wäre – und Heuchelei ist mir nun mal zuwider – ein Zitat aus der Berliner Anti-Mobbing-Fibel: ‚Bei Mobbing gibt es keine Unbeteiligten.

    Dass ihr euch nicht schämt!

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