- C'est la vie? (49)
- Kampf gegen Mobbing (44)
- KanuKlub Ruhr (60)
- Mein Buch (7)
- Warum ich ein Blog habe (2)
- Wenn ich zurückdenke (10)
- Zitate und Redewendungen (20)
- So., 6. Mai 2012: Gewissenlosigkeit der Mobber – statt Betroffenheit und Scham
- Sa., 5. Mai 2012: Neuzeitliche ‚Moral’ – ein Mobbing-Gedicht
- So., 29. April 2012: Ein Interview
- Do., 29. März 2012: Mobbing – eine vereinsinterne Angelegenheit?!
- Mo., 19. März 2012: Ignoranz ist gar kein Ausdruck...
- So., 11. März 2012: Starke Frauen stehen immer wieder auf
- So., 4. März 2012: Übelkeit
- Di., 21. Februar 2012: Rückblicke
- Sa., 18. Februar 2012: (Un-)Fähigkeiten eines Mobbers
- Mi., 8. Februar 2012: Drei Jahre Feigheit im Mobbing-Verein
- Mai 2012
- April 2012
- März 2012
- Februar 2012
- Januar 2012
- Dezember 2011
- November 2011
- Oktober 2011
- September 2011
- August 2011
- Juli 2011
- Juni 2011
- Mai 2011
- April 2011
- März 2011
- Februar 2011
- Januar 2011
- Dezember 2010
- November 2010
- Oktober 2010
- September 2010
- August 2010
- Juli 2010
- März 2010
- Februar 2010
- Dezember 2009
- September 2009
- August 2009
- Juni 2009
- Mai 2009
- April 2009
- Februar 2009
- Januar 2009
- Dezember 2008
- Dezember 2007
- Mai 2007
- Januar 2007
- Oktober 2006
- Juli 2006
- Februar 2006
- Juni 2005
- Mai 2005
- April 2005
- Februar 2005
- Oktober 2004
- Juli 2004
- Mai 2004
- Juli 2003
- Juli 2002
- Februar 2001
- Dezember 1999
- August 1995
Sorgen eines Möglichmachers
Ein Ex-Kamerad hat mich angeschrieben. Einer von denen, die sich – ohne jemals einen Grund zu formulieren – weigern, mein Buch zu lesen, die sich weigern, sich mit meiner Darstellung monatelanger Mobbing-Tortur auseinander zu setzen, sich aber das Recht herausnehmen, über mein Verhalten zu urteilen – denn schließlich bin ich ja selbst schuld…
Ich mache ihm Sorgen. Wie nett!
Wenn auch großes Unrecht gelaufen sei, so solle ich doch endlich aufhören, für mein Recht zu kämpfen. Aha!
Würde der wohl auch einem, der lebenslänglich für eine Tat verknackt wird, die er nicht begangen hat, sagen: „Nimms wie’s ist – und genieß dein neues Leben!“? – Wohl kaum!
Er habe ja auch mit Fritz gesprochen – bei dem ich mehrfach sehr vernehmlich um Hilfe gerufen habe –, der mein Verhalten ‚merkwürdig’ genannt haben soll. Wie denn, wann denn, was denn: ‚merkwürdig’? Bildete sich diese Beurteilung wohl vor oder nach dessen sexueller Belästigung aus?
Und den Spion des Vorstandes habe er ja auch befragt, der meine Darstellungen heute als ‚nicht nachvollziehbar’ abtut – während er in meinem Beisein ganz empört getan hat: „Das können die doch mit dir nicht machen! Das geht doch nicht!…“
Nun ja, es soll ja auch Leute geben, die bis heute den Holocaust dementieren. Man sagt einfach: „Das kann ja gar nicht sein!“ – und schon ist die Welt wieder in Ordnung…
Den Lesern meines Buches jedenfalls sind meine Schilderungen sehr wohl nachvollziehbar.
Dieser Ex-Kamerad zweifelt Zusammenhänge aus meinen posts an, die er ohne vorherige Lektüre meines Buches gar nicht beurteilen kann, bringt Begriffe wie ‚meine Glaubwürdigkeit’, ‚meine Beweise’, etc.
Nun, meine Glaubwürdigkeit hat jedenfalls der Kripo genügt, um wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu ermitteln… Und die sollten das beurteilen können – die machen das sogar beruflich!
Wie glaubwürdig sind denn die, die kein Grundgesetz kennen, die mich bedroht haben, die bis heute keinen konkreten Punkt meiner Darstellungen Lüge genannt haben – weil sie zwar wissen, dass meine Schilderungen stimmen, aber nicht, welche Beweise ich habe? – Und meine Beweise, die zücke ich erst, wenn es mal vor Gericht geht. Ich lasse mir nicht mehr in die Karten blicken und ermögliche dadurch Verbrechern neue Strategien.
Letztlich haben es dem Email-Sender die ‚guten Kameraden’ ja auch übel genommen, dass er mal irgendwann Interesse an meiner Darstellung bekundete. Sag ich ja: eine eigene Meinung ist in diesem Verein verboten… – aber auch das ist sicher meine Schuld, nicht wahr?
Und dann bringt dieser Ex-Kamerad tatsächlich noch nen Bibelspruch über Vergebung. Wie edel! Hat der mal bemerkt, wie mein BLOG heißt – und mal überlegt, in wessen Namen auch in Deutschland lange Zeit massive Hexenverfolgung betrieben wurde?
Zu den Punkten:
- anonyme Drohmails an mich
- Festhalten meines privaten Eigentums
- widerrechtliches Zurückhalten unseres Schlüsselpfandes…
hat er wohl keine Meinung. Merkwürdig! Sehr merkwürdig!
Diese ‚Du-machst-mir-Sorgen!’-Mail ist bestenfalls dazu geeignet, das eigene Gewissen zu beruhigen, mir zu signalisieren, dass in diesem Verein immer noch nach bestem Vermögen die Tatsachen verdreht werden und mir zu vermitteln, dass manch einer im Mobbing-Verein ob meiner Hartnäckigkeit, immer weitere Dinge zu veröffentlichen, entnervt ist. Na so was!
Tja. Man hatte sich gedacht: ‚Wir schließen mal die Tür, benehmen uns wie Schweine, machen die Frau mundtot – und haben unser Ziel erreicht. Über alles andere wächst dann Gras…’. Und wieder bin ich die Böse, die da nicht mitspielt, die das Gras immer wieder abrasiert. Und niemand weiß, wie viele Unbekannte ich noch in diese Gleichung einbringen werde.
Immer mehr Menschen lesen mein Buch, immer mehr Augen blicken erwartungsvoll auf Sportbund und Sportverband, auf das Bundesministerium der Justiz…
Und ich mache weiter. Bis ich Gerechtigkeit erfahren habe!
Und ich lasse mir keine Schuld zuweisen, weil ich mich gewehrt habe!
Fakt ist: ich diskutiere mit niemandem über mein Verhalten, der sich nicht zuvor intensiv mit dem Inhalt meines Buches auseinandersetzt. Die einzelne BLOG-Seite Hexenjagd kann in gar keinem Fall die 240 Seiten detaillierter Schilderungen im Buch ersetzen.
Fakt ist: ich hätte keine gesundheitlichen oder materiellen Beeinträchtigungen - und auch keine Alpträume - wenn Begriffe wie Anstand, Kameradschaft und Zivilcourage in diesem Verein keine Fremdworte wären.
Wie gut, dass ich auch zahlreiche nette Emails bekomme, zum Teil mit interessanten Informationen, z. B. darüber, dass Alexis Wiederholungstäterin ist…
Antwort schreiben
Sie müssen als angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.