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- So., 6. Mai 2012: Gewissenlosigkeit der Mobber – statt Betroffenheit und Scham
- Sa., 5. Mai 2012: Neuzeitliche ‚Moral’ – ein Mobbing-Gedicht
- So., 29. April 2012: Ein Interview
- Do., 29. März 2012: Mobbing – eine vereinsinterne Angelegenheit?!
- Mo., 19. März 2012: Ignoranz ist gar kein Ausdruck...
- So., 11. März 2012: Starke Frauen stehen immer wieder auf
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- Mi., 8. Februar 2012: Drei Jahre Feigheit im Mobbing-Verein
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Vergessen? Unmöglich!
Mobbing kann man nicht ‚vergessen’.
Ich kann nicht vergessen, wie sich ‚Freundschaft’ ohne jeden Anlass in Ablehnung wandelte, daraus Ausgrenzung, später Feindschaft und schließlich Hass wurde.
Ich kann nicht vergessen, wie ich erpresst wurde – nicht obwohl, sondern weil ich im Sinne der Mitglieder agierte.
Ich kann nicht vergessen, wie alles und jedes, das für alle anderen völlig selbstverständlich war, für mich zum Hürden- oder auch Spießrutenlauf wurde.
Ich kann nicht vergessen, wie ‚Freunde’ sich zunehmend daran aufgeilten, mich klein zu kriegen – egal wie.
Ich kann nicht vergessen, dass ich mich tatsächlich irgendwann für meine außergewöhnliche Hilfsbereitschaft rechtfertigen musste.
Ich kann nicht vergessen, wie sich selbsternannte ‚Heilige’ zusammengesetzt haben müssen, um gemeinsam zu beraten und zu planen, wie man mich wohl am besten ‚entsorgen’ kann.
Ich kann dieses Lügenpamphlet nicht vergessen, das [Alexis] kaltschnäuzig über mich verlas und das letztendlich den unglaublichen Umfang der Hetzkampagne gegen mich verdeutlichte.
Ich kann nicht vergessen, wie ‚Menschen’ letztendlich (verbal) über mich herfielen wie Tiere, mir eine Behandlung zugedachten, wie sie nicht einmal ein Schwerstverbrecher in unserem Lande erfährt – und sich für diese ‚Leistung’ noch auf die Schulter klopften.
Ich kann nicht vergessen, wie ich zum Mobbing-Opfer wurde, allein, weil ich mich hartnäckig weigerte, in Ärsche zu kriechen, die sich mir sehr aufnahmebereit entgegenstreckten oder Füße zu küssen, die zuvor nach mir getreten hatten.
Ich kann nicht vergessen, wie ich in einem ‚Sport-Verein’ kaputtgemacht wurde, weil ich selbstständig denke und dann auch noch die Frechheit besaß, ohne schummeln die offenbar heißbegehrte Vereinsmeisterschaft zu ergattern.
Ich kann diese schrecklichste Zeit meines Lebens nicht vergessen.
Ich weiß nicht, was schwerer wiegt: Die Scheinheiligkeit, die Abgebrühtheit, die Schamlosigkeit, die Verlogenheit, die Hinterhältigkeit von Tätern und Mittätern – oder die Gleichgültigkeit und die Feigheit der Möglichmacher.
Die alle schämen sich offenbar nicht, obwohl nicht ein einziger bis heute in Worte fassen kann, was ich ihm/ihr wohl getan haben soll.
Der Ekel vor diesen falschen ‚Freunden’ und ‚Kameraden’ ist bis heute unvermindert.
Der Afrikaner hat Recht, wenn er sagt:
„Eine Wunde, die ein Freund schlägt, heilt nicht.“
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