Potenzielle Mörder

Ich neige dazu, die Menschen, die andere mit kontinuierlicher Hetze, Verleumdung, übler Nachrede, Beleidigungen und Rufschädigungen in den Tod treiben, als potenzielle Mörder bezeichnen zu können…

(Alfred Brandner)


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Sorry for delay

Eine für mein Alter völlig untypische Augenerkrankung beeinträchtigt seit geraumer Zeit mein Sehvermögen. In erster Linie wird dadurch meine Arbeit am PC massiv erschwert, weshalb ich eine Verzögerung bei der Beantwortung eingehender Emails leider nicht immer ausschließen kann.

Eine Erklärung für eine mögliche Ursache der außergewöhnlich frühzeitigen Erkrankung hatten meine Ärzte nicht für mich – diese Frage kann also nur rein spekulativ betrachtet werden.
OP’s und Therapien laufen – der behandelnde Arzt mahnte mich zur Geduld…
Nach Meinung von Fachleuten sind psychosomatische Faktoren für 30 – 40% aller Augenkrankheiten verantwortlich.
Quelle: http://www.psychotherapie-anettepeter.de/augeninfo.html

🙂 Natürlich kann mir auch aus anderen Gründen mal eine Anfrage ‚durchgehen’ – ich bin auch nur ein Mensch…
Sollte jemand dringend noch auf eine Antwort warten: eine freundliche Erinnerung nehme ich nicht krumm.

Auch die Mitmach-Aktion gegen Mobbing, für die mir bereits von verschiedenen Seiten Unterstützung zugesichert wurde, verzögert sich durch meine augenblickliche Beeinträchtigung ein wenig, ist aber – natürlich! – weiterhin in Arbeit. Ich halte bei einer solchen Aktion die Vorbereitung besonders im Detail für wichtig, damit auch ein vernünftiges Ergebnis erzielt werden kann.

Meine Ziele sind unverändert, der Nachdruck, mit dem ich diese verfolge, ebenfalls. Es braucht nur manches etwas mehr Zeit…
Immer noch aktuell ist natürlich mein Aufruf, gemeinsam Zeichen zu setzen!

Ich stehe selbstverständlich auch weiterhin mit dem Landessportbund NRW in Kontakt zwecks Ausarbeitung möglichst präventiver Maßnahmen gegen Mobbing. Auch ein (weniger oberflächlicher als der anfängliche) Kontakt zum Kanuverband NRW hat sich inzwischen ergeben. Das Thema ist im organisierten Sport nicht ‚vom Tisch’. Ich bleibe mit meiner mir eigenen (und manch einem Verantwortlichen wohl unbequemen) Hartnäckigkeit am Ball – versprochen!

Besonders freue ich mich über die angenehme Zusammenarbeit mit dem [nachträglich editiert: :-( „Errare humanum est, sed in errare perseverare diabolicum.“ (Hieronymus)] – eine Hilfsorganisation, die ich nach eingehender Erfahrung ab November 2012 in Frage stellen muss…
Auch die Veröffentlichungen in der ‚Antimobbingrundschau’ sind häufig durchaus lesenswert.

Mein nächster öffentlicher Info-Abend zum Thema Mobbing war bereits anberaumt und vorbereitet, wurde jedoch leider durch den Ausrichter noch einmal verschoben. Sobald Termin und Örtlichkeit konkret feststehen, gibt’s dazu natürlich eine Information.

Wer Interesse daran hat, selbst einen solchen öffentlichen Themenabend auszurichten, erreicht mich natürlich per Email. Sofern ich es einrichten kann, stehe ich dafür gern zur Verfügung.

Bis dahin kann ich nur dem Rat meines Arztes folgen und auch all meine Leser und ‚Mitmacher’ um etwas Geduld und für mögliche Verzögerungen um Verständnis bitten.

Für die zahlreichen Glückwünsche anlässlich meiner Nominierung für den Deutschen Engagementpreis bedanke ich mich hierdurch nochmals herzlich.

 

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Fragwürdige Mediation bei Mobbing

Da wurde vor einigen Monaten ein ‚Fachmann’ eingeschaltet – seines Zeichens Mediator – zu Deutsch: Vermittler. „Nun gut“, dachte ich mir, „ich muss ja das Rad nicht neu erfinden, wenn es bereits rollt…“ und begab mich vertrauensvoll in seine Obhut – zeigte einmal mehr guten Willen.

Monate sind ins Land gegangen. Gespräche wurden geführt… Nun: auf Einzelheiten einzugehen, erspare ich mir hier – das ginge ja zu weit. Die Fakten in Kürze sollten reichen:

  • Der Mediator interessiert sich nicht für meine Darstellung der Mobbing-Attacken. Das sind ja viel zu viele Einzelheiten und außerdem ist das ja schon so lange her…
    Aber immerhin: er hat zur Kenntnis genommen, dass ich zwecks Klärung eine Aussprache im großen Kreise – sprich: die Wahrung meiner Menschenrechte – und eine angemessene Entschuldigung erwarte – nebst anderen kleinen Dingen.
  • Der Mediator interessiert sich sehr wohl für die Darstellungen der Vereinsvertreter – weil: die waren ja ach so betroffen…
    …so betroffen, dass sie nicht davor zurückschreckten weiterhin dreist zu lügen, man sei damals besonders an einer Fortsetzung meiner Mitgliedschaft interessiert gewesen, schließlich war ich doch Leistungsträger dieses Vereins…

Diese Behauptung – diese dreiste Lüge! – veranlasst diesen ‚Fachmann’, meine Darstellungen – die er ja gar nicht kennt – erst mal in Frage zu stellen… Der unabhängige Vermittler spricht von Beweisen der Gegenseite – meine will er gar nicht sehen – Aha! So geht das…

Lügen sind die Waffen der Bösen.
(Afrikanisches Sprichwort)

Dass ich erpresst, gepiesackt, schikaniert, gedemütigt, entwürdigt wurde – davon weiß der ‚Fachmann’ nichts, davon will er gar nichts wissen! Das muss ich doch verstehen: so viele Einzelheiten – und schließlich will er ja neutral bleiben. Aber meine Reaktionen auf diese Handlungen – besonders meine Formulierungen…

Meine Formulierungen: oh ja, ich kann schon sehr deutlich werden, wenn man mich immer wieder attackiert – ebenso wenn man immer wieder meine Hilferufe ignoriert, sich aus der Verantwortung schleicht. Und das Gemeine an mir: ich kann dabei sogar noch weitestgehend sachlich bleiben – und nehme damit meinem Gegenüber vollkommen den Wind aus den Segeln.

Himmelherrgott, wie kann ich nur? Ich bin ja böse.

ENDLICH! Da ist’s wieder: das Mobbing-Opfer ist selber schuld!

Dieser ‚Fachmann’ will einen Weg zu einer Mitte weisen – und interessiert sich nicht dafür, von was eigentlich eine Mitte gefunden werden soll. Wie will er dann diese Mitte finden? Durch Pendeln?
ParteilicheAbstinenzNa Hauptsache er ist neutral. Wie definieren wir jetzt gleich ‚neutral’? Immer auf der Seite des Stärkeren. Ach ja. Wieder was dazugelernt? Oder ist das jetzt eher eine Wiederholung des völlig ‚neutralen’ Verhaltens meiner Ex-‚Kameraden’?
Dieser Mediator unterscheidet nicht zwischen Ursache und Wirkung. Oh, das kenne ich doch irgendwie. Genau das ist es doch, das die Gruppendynamik bei Mobbing erst ermöglicht…

Ich kann mir nicht helfen: das Handeln des Mediators entspricht zu weiten Teilen dem Verhalten von Mittätern und Möglichmachern. Nein danke! Einen solchen ‚Fachmann’ lehne ich ab.
Ich habe dem Herrn empfohlen, sich erst mal über die hinterhältige Vorgehensweise von Mobbern zu informieren, bevor er hier beruflich tätig wird.

Ich bin nicht für den Deutschen Engagementpreis nominiert worden, weil ich so zaghaft um den heißen Brei herum rede, sondern weil ich auf den Punkt bringe, was Mobbing-Opfer durchstehen müssen, welche Gewalt dahinter steht. Ich bin nicht trotz, sondern wegen (!) meiner deutlichen Formulierungen nominiert worden!

Mobbing-Opfer brauchen kein ‚Bla-bla’ – Mobbing-Opfer brauchen Hilfe!

Und ich entschuldige mich nicht dafür, dass ich das immer wieder deutlich in Worte fasse! Ich rufe Verantwortliche auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden!

Bin ich nun Opfer oder Täter?

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„Der Nächste bitte!“

Mobber hören nicht einfach auf…

War ja klar: das nächste Mitglied wurde rausgeekelt – aus diesem ‚ehrenwerten’ Verein –, hat sich mit einem interessanten Eintrag am 12. September 2011 in meinem Gästebuch verewigt. Nicht die Erste nach mir – und ganz sicher auch nicht die Letzte. Sie fühlte sich – wie aus heiterem Himmel – plötzlich nicht mehr willkommen in dieser Freizeitdiktatur…

Warum auch sollten die Mobber aufhören mit ihrem Machtgehabe und ihren Attacken? Bisher hat denen niemand einen Punkt gesetzt. Fühlt sich ja niemand zuständig – und außerdem: sicher hat sich ja auch dieses Mitglied alles nur eingebildet…

Mobber sind krank, leiden unter einem eigenen Persönlichkeitsdefizit, das sie mit allen Mitteln kompensieren müssen. Irgendeinen Prügelknaben brauchen die immer wieder. Von allein hört das nicht auf!

Diese Fortsetzung habe ich bereits vor Jahren in meinem Buch angekündigt:
‚Ruhe wird in Euren Verein nicht dauerhaft einkehren. Das Böse hört nicht auf zu existieren, nur weil Ihr es bereitwillig ignoriert. Neid und Missgunst sind noch mitten unter Euch. Ihr habt die Symptome entfernt, nicht die Ursache. Diese Krankheit kehrt zurück – irgendwann, irgendwie.’

Im Laufe meiner jahrelangen Mitgliedschaft sind immer mal wieder Mitglieder verschwunden – sang- und klanglos. Und fragte man mal nach denen, wurde man mit einer nichts sagenden Antwort ruhig gestellt:

  • die Kameradin, die urplötzlich nicht mehr Mitglied sein wollte, wurde zur Lesbe gestempelt
  • der Kamerad, der nebst Gattin ganz entgegen vorhergehender Gewohnheit einfach nicht mehr auftauchte, naja, der hatte eben kein Geld
  • bei dem Einen oder Anderen hieß es: Gott sei Dank! War sowieso Störfaktor…

Oh, es gibt immer die passende Ausrede und immer sind es ja so schlechte Menschen – gut, dass die weg sind…

VereinsmeiereiNur bei mir ging diese Rechnung nicht auf… Ich böses, böses Mädchen bin allen Ekel-Attacken zum Trotz geblieben. Oh, da war wohl Holland in Not.
Da ergriff man dann weitere Maßnahmen. Und dabei beriefen sich die Täter auf Begriffe wie ‚Anstand’, ‚gute Sitten’, ‚ungeschriebene Gesetze’ und ‚Sportskameradschaft’.

Wenn hier niemand den Mut findet, mal Tacheles zu reden, wenn sich hier niemand zuständig fühlt, diese Leute in ihre Schranken zu verweisen, dann bleibt wirklich nur zu sagen:

„Der Nächste bitte!“

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