Zum Mobbing gehören immer zwei?

Immer wieder höre oder lese ich den unglaublich geistreichen Kommentar:

„Zum Mobbing gehören immer mindestens zwei: einer, der mobbt und einer, der sich mobben lässt.“

Ganz klar!
Zu einer Vergewaltigung gehören ja auch immer mindestens zwei: einer, der vergewaltigt und einer, der sich vergewaltigen lässt.
Sogar zu einem Mord gehören immer mindestens zwei: einer, der mordet und einer, der sich morden lässt…

Und ganz sicher hat in jedem Fall das Opfer geschrien: „Oh ja bitte! Lass mich Dein Opfer sein!“

Wer versucht, mit solch hirnlosen Kommentaren dem Opfer die Schuld – oder eine Mitschuld – zuzuweisen, der weiß nicht, worüber er spricht.

Bei Mobbing geht es um Macht.

Mobbing ist wie eine Menschenjagd – und der Jäger ist erst zufrieden, wenn das Opfer erlegt ist. Dabei ist es völlig unwichtig, ob das Opfer im 1. Akt ‚freiwillig’ aufgibt – und ‚stirbt’! – oder irgendwann später nach zahllosen verzweifelten Versuchen zu überleben ‚getötet’ wird.

Mobbing ist kein Kavaliersdelikt!
Mobbing ist Gewalt!

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Guter Wille

Es bewegt sich was. Ganz langsam, aber: es bewegt sich was. Verantwortliche im organisierten Sport nähern sich dem Thema ‚Mobbing’ an. In winzigen Schritten zwar, aber sie nähern sich.

Nebenher: ich wäre auch gern gefragt worden, ob ich mich diesem hässlichen Thema gern mal millimeterweise annähern und mich dann vielleicht auch mal als Opfer zur Verfügung stellen möchte. Nur mal so, zum Spaß für die Mobber – diese Option hatte ich leider nicht.
Statt dessen lief ich mit meinen hartnäckigen Versuchen, dieser perfiden Form von Gewalt etwas entgegenzusetzen, immer wieder gegen Wände des Desinteresses und der Gleichgültigkeit.

Nun gut… – wie diese Sache ausgeht, steht noch in den Sternen – …egal.

Verantwortliche im organisierten Sport setzen sich endlich mit dieser unerquicklichen Thematik auseinander.

Es sind Bemühungen angelaufen, über die ich öffentlich derzeit nicht berichten kann, die ich jedoch als Zeichen guten Willens betrachte. Ich habe die Ignoranz, die bisher dieser widerlichen Problematik entgegengebracht wurde, ein Stück weit aufgebrochen und damit eine der wichtigsten Grundlagen im Kampf gegen Mobbing erreicht.

Als Zeichen meines guten Willens werde ich daher vorläufig weitere Veröffentlichungen über erlebte Missstände im Mobbing-Verein zurückstellen.

Zwar führte eine Geste meines guten Willens im Verein damals zu Nötigung bzw. Erpressung, dennoch habe ich mich auch im Laufe dieser monatelangen Mobbing-Tortur immer wieder auf meinen Anstand und meinen eigenen hohen Anspruch an ethische Werte besonnen. Diesem Niveau kann ich nur gerecht werden, wenn ich selbst ein weiteres Mal guten Willen beweise.

Die zahlreichen Emails Mitbetroffener, die ich in der Zwischenzeit erhielt, sind ein Nachweis dafür, wie wichtig es ist, gegen diese gefährliche Entwicklung in unserer Gesellschaft vorzugehen.
Ich habe mir diese Aufgabe nicht ausgesucht, dennoch setze ich alles daran, diese nach bestem Vermögen zu erfüllen. Der Dank und die Anerkennung, die ich in den vergangenen Monaten für meine Bemühungen erfuhr, helfen auch mir dabei, in ein ‚normales’ Leben zurück zu finden.

Mein Kampf ist noch nicht beendet, jedoch werde ich vorläufig nur Einträge veröffentlichen, die keine weitere Spannung provozieren.

Ehrliche Meinungen zum Thema – per Email, als BLOG-Eintrag oder im Gästebuch – sind nach wie vor willkommen.

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Halbwahrheiten

Das Gefährliche an Halbwahrheiten ist,
dass immer die falsche Hälfte geglaubt wird.

(Hans Krailsheimer)

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Bin ich anders?

🙂
+++ „Hach, ich freu mich immer richtig, Sie zu treffen!“ +++ „Ach, Frau Faye, Sie sind doch ein Schatz!“ +++ „Dir zu begegnen ist immer wieder wie Sonnenschein, Wärme – sogar im Winter…“ +++
🙂

Zufällige Begegnungen mit Menschen. Menschen, die – im Gegensatz zu zahlreichen Ex-Kameraden – nicht vergiftet wurden durch üble Nachrede und Verleumdung. Menschen, die mich sehen, wie ich bin. Menschen, die sich ein eigenes Urteil bilden – ein eigenes Urteil, geprägt von meiner starken, vorwiegend positiven Ausstrahlung…

Und all diese Menschen wissen nicht, dass es genau diese positive Ausstrahlung ist, die einen solchen Neid und Missgunst erzeugte, dass massives Mobbing daraus wurde. Welcher gesunde – normal denkende – Mensch kann sich denn auch einen so kranken Zusammenhang vorstellen?

Ja, ich glaube, ich bin anders. Und darauf bin ich stolz!

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