Paddel-Impressionen

Sonntagmorgen, Winterzeit 8:30 Uhr. Das Radio meldet -1°C am Baldeneysee. Fünf Kilometer flussaufwärts steige ich ins Kajak und lasse mich vom dichten Nebel verschlingen…

…allein im feuchten, kalten Grau…
0
…unterschiedlichste Wasservögel auf meinem Weg…

…irgendwo ein Raubvogel, der auf Beute lauert und dann neben mir geradezu majestätisch die Flügel ausbreitet, um über seinem Revier zu kreisen…
…ein einsamer Jogger auf dem Leinpfad…

…wärmend bahnt sich die aufgehende Sonne ihren Weg durch den lichter werdenden Nebel…


…der See liegt vor mir – Natur pur – überwältigend…


…dann ein anderer Kanute, danach ein Ruderboot…
…langsam – ganz langsam – erwacht der See zum Leben.

Veröffentlicht unter C'est la vie? | Schreib einen Kommentar

Brechmittel

Sonntagmorgen gegen halb zehn. Ich steige ins Kajak, freue mich auf eine schöne Paddeltour. Eine zarte Nebelschicht wabert noch etwas unentschlossen über dem Wasser.

Ich liebe diese morgendliche Herbststimmung. Auf den ersten Kilometern begegnet mir kein Mensch. Natur pur – einfach herrlich.

Auf dem See ist es noch ruhig, die meisten Wassersportler rücken immer erst etwas später aus. Ich genieße die Tour bis zur Staumauer, fünf Minuten Pause im Boot, dann mache ich mich auf den Rückweg.

Etwa fünf Kilometer sind noch zu bewältigen. Ich treffe einige Vereinskameraden. Eine nette Begegnung, ein kurzer Plausch auf dem Wasser. Ich bin entspannt, fühle mich wohl.

Nur einen Augenblick später aber…

…blicke ich in Alexis‘ Gesicht. Ich versuche, in ihrer Miene einen winzigen Hinweis auf die tiefe Betroffenheit zu finden, die dieser Mediator in seinem äußerst fragwürdigen Vermittlungsversuch dort gesehen haben will…
…und schaue doch nur in eine grinsende Fratze – breites Grinsen, von einem Ohr zum andern…

KKI-3Sofort ist mein Ekel wieder da – mein Ekel vor Falschheit, Verlogenheit, Hinterhältigkeit und Scheinheiligkeit – tiefer Ekel, übermächtig wie am ersten Tage. Übelkeit, Brechreiz!

Während ich intensiv darum kämpfe, mein Frühstück bei mir zu behalten, drängt sich mir die Frage auf, wie man sich selbst wohl vorkommt, wenn man sein Leben als wandelndes Brechmittel fristen muss, weil man einfach sonst nichts drauf hat – eine Frage, auf die ich – ganz ehrlich – die Antwort gar nicht wissen will. Mein Ekel ist einfach zu groß. Irgendwann einmal habe ich dieses gewissenlose Etwas ‚Freundin’ genannt…
…der größte Fehler meines Lebens!

Während ich noch versuche meinen Magen zu beruhigen, kommt mir das Schreiben in den Sinn, das Einschreiben, das mir nicht zufällig an meinem Geburtstag zugestellt wurde, das Schreiben, in dem sie mir als Vorsitzende die Rechtsgültigkeit meiner ‚Hinrichtung’ mitteilt – wie gut, dass ich das inzwischen besser weiß…

…Justizmord

Ich frage mich, ob ihr beim Abfassen dieses triumphalen Schriftstückes wohl einer ‚abgegangen’ ist. Immerhin – wer schon versucht, sein Schlafzimmer mit einer Schaufensterpuppe zu beleben, hat’s vermutlich dringend nötig…

Veröffentlicht unter C'est la vie?, Kanuklub Ruhr | Verschlagwortet mit , , , | 2 Kommentare

Aktenzeichen…

Endlich eine Antwort der Staatsanwaltschaft auf mein Schreiben vom 23. August, in dem ich ein weiteres Mal die Strafverfolgung des Mobbing unter dem Tatvorwurf der Körperverletzung angefragt hatte.

Für die Ermittlungen gibt es ein neues Aktenzeichen – ich werde von dort weitere Nachricht erhalten. Immerhin – ein Funke Hoffnung.

Also: weiter warten – wieder mal…

Ob ich irgendwann zu meinem Recht komme?

Veröffentlicht unter Kampf gegen Mobbing, Kanuklub Ruhr | Verschlagwortet mit | Schreib einen Kommentar

Sportförderung für Mobbing-Vereine?

Das ist ja ’n Ding! Die Presse meldete: ‚Deutsches Team verfehlt Medaillenvorgabe deutlich’.

Na ich persönlich finde ja, dass da großartiges geleistet wurde im Zuge der diesjährigen Olympiade in London – wenn aber unser Bundesinnenminister [Zitat] ‚gemeinsam mit dem Sport nach einer sorgfältigen sportfachlichen Analyse die notwendigen Schlüsse für die zukünftige Sportförderung ziehen’ will…

…da ergreife ich doch gleich die Gelegenheit und frage mal offiziell an, ob denn Herr Minister weiterhin Gewalttäter mit öffentlichen Geldern fördern will. Der DOSB scheint ja hierzu keine Meinung zu haben!

Heute finde ich endlich die Zeit, einen offenen Brief an Herrn Dr. Friedrich zu senden. Mal sehen, ob aus dieser Richtung zur Abwechlsung mal eine Antwort zum Thema ‚Mobbing’ zu erhalten ist…

Brief öffnen

Veröffentlicht unter Kampf gegen Mobbing | Schreib einen Kommentar