Drohgebärde eines Mobbers

🙂 Fast bin ich versucht, nach dieser langen Zeit von einer ‚schweren Geburt’ zu sprechen…

Er scheint endlich die Empfänger erreicht zu haben: mein Brief vom 20.11.2011
an alle Mitglieder des Mobbing-Vereines.
Jedenfalls erhielt ich ein ‚freundliches’ Schreiben einer Rechtsanwältin, das dies vermuten lässt.

Statt einer sachlichen Auseinandersetzung mit den Geschehnissen und ein paar vernünftigen Antworten auf meine – für ihn sicher sehr unangenehmen – Fragen versucht nun einer der Mittäter, mir auf diesem Wege den Mund zu verbieten. ‚Säbelrasseln’ nenne ich das…

Tztztz… aber Hannes! Wer wird denn gleich in die Luft gehen? Greife lieber zu ‚Charakter’, dann geht alles wie von selbst…

…ach richtig: das mit dem Begriff ‚Charakter’ ist ja so ne Sache…
…hat ja mit Moral zu tun und mit Anstand – lauter Fremdworte, nicht wahr?

2. AuflageWerte Mobber, Mittäter und Möglichmacher: ich darf anlässlich dieser anwaltlichen Unterlassungs-Aufforderung aus meinem Buch zitieren:
Mit diesem Buch wahre ich mein Recht auf freie Meinungsäußerung, ein Grundrecht, das mir durch ‚Kameraden’ verwehrt wurde. Ich lasse mir nicht das Wort verbieten! Immer noch nicht!…’.
Das selbe gilt natürlich für sämtliche weiteren Publikationen, die in irgendeiner Weise mit euch zu tun haben.

Selbstverständlich erhält diese Anwältin eine ausführliche Antwort von mir. Gleichzeitig werde ich das zum Anlass nehmen, nochmals die Staatsanwaltschaft bezüglich des Tatverdachtes der vorsätzlichen Körperverletzung zu kontaktieren.

Und ja: ich gebe erst Ruhe, wenn ich zu meinem Recht gekommen bin!

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Typisch Mobber :-)

🙂 Uiuiuiuiui – da fühlt sich aber wer ganz gemein angesprochen in meinem Beitrag von Sonntag

Liebe ‚Hagbard Celine’,
ich freue mich wirklich sehr über dein offensichtlich großes Interesse an meinem Blog.

Du hast da so einen netten Kommentar in meinem Beitrag hinterlegt – auf den ich schon gewartet habe – , den ich ja auch wirklich gern freischalten würde…
…wenn du nicht so feige gewesen wärst, sogar deine IP zu verschleiern.

Hey, du kennst ja richtig tolle Anonymisierungs-Tricks – fast so gut, wie das Vereins-Mitglied, das mich nach Veröffentlichung meines Buches ganz mutig anonym bedrohte – oder hast du dir dabei helfen lassen? Nun, in dem Falle wird dir dein ‚Ratgeber’ bestätigen, dass ich rechtlich für alles verantwortlich bin, das auf meinen Seiten veröffentlicht wird. Daher möchte ich auch gern belegen können, wo Beiträge oder Kommentare herkommen…
…sprich: ein ordentlicher Absender ist bei mir auch im Falle der Veröffentlichung unter einem ‚Nickname’ Pflicht – soviel zu deinem Vorwurf, ich würde mich in Anonymität verstecken! Ein ‚Künstlername’ hat übrigens nichts mit Anonymität zu tun – würde ich mich verstecken, hätten mich nicht schon so viele Mitbetroffene erreicht.

Deine Reaktion auf meinen Beitrag lässt vermuten, dass es dich so richtig wurmt, dass ich verhältnismäßig problemlos einen neuen Job gefunden habe – fast scheint es dir gegen den Strich zu gehen, dass ich [Zitat:] ‚…das Feld geräumt habe’ – warum nur?

Und warum ist mir diese penetrant kriechende Arroganz in deinen Formulierungen so seltsam vertraut?

Du zweifelst in deinem Kommentar an, dass ich gemobbt wurde?
🙂 Glaub mir, das kann ich belegen – mit einem ganzen, dicken Ordner voller Daten und Einzelheiten…
…und sicher ist auch die Information, dass ich meine Vorgängerin mal kontaktet und interviewt habe, kein Geheimnis mehr.

Dein jämmerlicher Versuch, mein Buch schlecht zu reden, erzeugt bei mir gerade mal ein müdes Lächeln. Alle Mobber haben ein Problem mit meinen sachlichen Veröffentlichungen – das ist doch jetzt nichts Neues – , die kann man so schlecht außer Kraft setzen…

Wenn ich deinen Kommentar aus genannten Gründen auch nicht freischalten werde, so danke ich dir doch herzlich dafür. Deutlicher hättest du mir gar nicht bestätigen können, dass meine Botschaft ‚angekommen’ ist.
Vielleicht findest du ja mal irgendwann den Mut, mit Absender zu kommentieren. Das werde ich dann gern freischalten und deine Fragen öffentlich beantworten. Solch einen ‚Schlagabtausch’ finde ich immer recht unterhaltsam.

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Mobbing – schon wieder!

Es ist wieder passiert…

…Mobbing!

Jahrelange, immer wiederkehrende Mobbing-Attacken meiner Arbeitskollegin haben mich veranlasst, den Job zu wechseln.

Ich frage mich, ob ich die zahlreichen Parallelen zum Mobbing im Verein nun eigentlich interessant finden soll oder eher erschreckend, bemerkenswert oder doch eher beängstigend.

Wieder war offensichtlich krankhaftes Konkurrenzdenken die Ursache. Wieder mal hat irgend so ein mit sich selbst unzufriedenes Weib meine lockere, unterhaltsame Art nicht vertragen können, mir meine Beliebtheit, meine Leistungsfähigkeit und meinen konstruktiven Ideenreichtum bei der Bewältigung auch schwieriger Aufgaben geneidet und sich über einen längeren Zeitraum 1000 Dinge und Wege überlegt, mir das Leben unnötig schwer zu machen.

Wieder mal sah irgend so ein ‚karrieregeiles Etwas’ seine Machtposition gefährdet, auf die ich niemals scharf war! – forderte gegenseitigen Respekt, während sie oft in arroganter Manier versuchte, meine Leistung schlecht zu reden oder sogar zu behindern – weil ich meinen (Arbeits-)Bereich autonom und erfolgreich bewältigte. Krank! Vollkommen krank!

Bootshaus-Schimmel kann ich hier als Ursache wohl ausschließen. Bleibt noch die Überlegung, ob es sich um einen neuzeitlichen Massen-Gendefekt handelt oder eher um eine ansteckende Krankheit, ein Bakterium, einen Virus, eine Epidemie womöglich…

Ich komme langsam zu der Überzeugung, dass die Durchseuchung der Gesellschaft mit dem Mobbing-Erreger schon derart weit fortgeschritten ist, dass Begriffe wie beispielsweise ‚Ethik’, ‚Moral’ und ‚Empathie’ selbst in Fremdwörter-Lexika nicht mehr zu finden sind oder aber dort ein unentdecktes Dasein fristen.

Und ja: Das finde ich erschreckend!

Zwei wichtige Faktoren aber waren anders als im Mobbing-Verein:

  • Meine Arbeitskollegen haben – mit ein, zwei Ausnahmen – nicht mitgemobbt und mir stattdessen immer wieder Mut gemacht. Nicht gerade aktive Hilfe, wie ich sie begrüßt hätte, aber immerhin Rückendeckung und die Sicherheit, mich als ‚Mensch’ fühlen zu können. Dadurch konnte ich über Jahre die Attacken der Mobberin häufig sogar belächeln (was sie zweifelsohne erst recht animierte, weiter zu machen).
  • Es gab abschließend – ohne die Mobberin – ein vernünftiges, sachliches Gespräch: ein paar ehrliche Worte, die zwar die Geschehnisse nicht ungeschehen machen können aber doch ein gutes Gefühl in mir erzeugt haben für zukünftige unbelastete Begegnungen. 

Beides haben meine Ex-‚Kameraden’ nicht zuwege gebracht – bis heute nicht!

Und während ich mich nun frage, ob ich mich ändern sollte – ob ich mich vielleicht zukünftig gezielt dämlich anstellen sollte, um nicht etwa noch einmal diese asoziale Pest erleben zu müssen – fällt mir ein, wie ich mich im Zuge dieser Hasskampagne im Mobbing-Verein sogar für meine Hilfsbereitschaft rechtfertigen sollte…
…eines der Ereignisse, die meine ganze Lebensphilosophie in Frage stellten.

Und während ich hier sitze und mir diese Frage stelle, fällt mir die Empörung ein, mit der meine Kollegin vor drei Jahren auf die Veröffentlichung meines Buches reagiert hat, bei dessen Leseprobe sie sich offenbar sofort mit den Tätern identifizierte – und ich kann nicht anders, als mich mit einem breiten Grinsen intensiv darüber zu amüsieren wie Mobber sich verhalten, wenn sie sich ertappt oder entlarvt fühlen…

Nein danke! Ich verbiege mich nicht – nur weil offenbar kranke Menschen ihr Persönlichkeitsdefizit auf dem Rücken Anderer kompensieren müssen! Ich will und werde mich nicht ändern, bleibe mir selber treu – kann weiterhin in den Spiegel sehen! – und freue mich auf meine neue Aufgabe (hoffentlich in Mobbing-freier Zone).

Zweite AuflageAus meinem Umfeld kam nun verstärkt die erwartungsvolle Frage, ob über diese Ereignisse ein zweites Buch zu erwarten sei…
…nun: an meinem zweiten Buch arbeite ich ja bereits. Aber es wird ganz sicher keine zweite Autobiografie über Mobbing. Dafür ist meine Ex-‚Kollegin’ viel zu einfallslos – sprich: das Buch würde grottenlangweilig!

🙂 …und da sind meine Leser doch wirklich Besseres gewöhnt!

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Olympische Spiele: Die Vergänglichkeit der olympischen Philosophie

Ethik-im-SportPierre Baron de Coubertin gilt als Begründer der modernen olympischen Bewegung. In seiner ‚Ode an den Sport’ geht es um Gerechtigkeit, Mut, Ehre, Freude – und natürlich um den Frieden.

Die Olympischen Sommerspiele – ganz aktuell ! – sollen am 27. Juli 2012 offiziell und feierlich eröffnet werden, die ersten Wettbewerbe sind sogar bereits angelaufen. Wieder einmal sollen herausragende Leistungen erbracht und geehrt werden. Momente mit Gänsehaut-Faktor stehen bevor.

Nicht alle Sportler jedoch können ungetrübt auf dieses großartige Sport-Ereignis blicken. Wer schon einmal im Sport Gewalt erfahren hat und feststellt, dass all die Verantwortlichen ihre Augen vor gravierenden Missständen in diesem sozial so wichtigen Bereich verschließen – Größen, die anlässlich solcher Veranstaltungen glanzvoll in Erscheinung treten (hier sei an erster Stelle der Deutsche Olympische Sportbund DOSB genannt) – , der kann so manche Lobeshymne nur noch als blanken Hohn verstehen.

So wurde der Präsident des DOSB – Vizepräsident des IOC ! – , Dr. Thomas Bach, bereits im Jahre 2010 in einem offenen Brief um eine Stellungnahme zum Thema ‚Mobbing im Sport’ gebeten. Eine seinerzeit höfliche Anfrage, die ebenso unbeantwortet blieb, wie der zweite – weitaus deutlichere – offene Brief vom 29. März 2012.

Zwar heißt es in einem offiziellen Positionspapier (Prävention und Bekämpfung von sexualisierter Gewalt und Missbrauch…) des DOSB: „Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Deutsche Sportjugend (dsj) verurteilen aufs Schärfste jede Form von Gewalt und Missbrauch in unserer Gesellschaft, […]. Deshalb setzen wir uns ein für: – die Aufklärung jedes einzelnen Falles, – die Entfaltung einer Kultur des Hinsehens und der Hinwendung zu den Opfern […]“, jedoch erfährt der im organisierten Sport um Hilfe rufende Sportler einzig die Auskunft: „Das ist eine vereinsinterne Angelegenheit. Da sind uns die Hände gebunden…“. Da wird sportlich jongliert mit Begriffen wie ‚Zuständigkeit’ und ‚Vereinsautonomie’. Die Wahrung der Menschenrechte kommt dabei nicht vor.

Aha! Sobald die Vereinstür geschlossen ist, ist dahinter offenbar alles erlaubt. Mit anderen Worten: Papier ist geduldig – mehr als leere Worte gibt’s nicht für Opfer von Gewalt im Sport.
Und überhaupt: bei etwa 2.000 – 2.500 Suizid-Toten, die allein in Deutschland alljährlich auf Mobbing zurückgeführt werden, und zahllosen, zum Teil schweren und lebenslänglichen Erkrankungen als Folge dieser sozialen Fehlentwicklung unserer Gesellschaft – da kann man doch nicht von Gewalt sprechen…

…und dann geht’s in die nächsten Olympischen Spiele – voller Huldigung des Friedens, ethischer Grundsätze und des respektvollen und toleranten Umgangs miteinander.

Die offensichtliche Ignoranz der großen Sportbünde und -verbände der zunehmenden Gewaltbereitschaft im Sport gegenüber erzeugt beim Opfer einen faden – eigentlich überflüssigen ! – Beigeschmack einer ursprünglich großartigen Philosophie des Sports. Schade für die Sportler, die reinen Gewissens einfach nur ihr Bestes geben.

3. November 2010: offener Brief an den Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes:
„Wenn man in Deutschland heute noch Hexen verbrennen würde, wäre ich einen schrecklichen Tod gestorben. Und das finde ich nicht lustig!“ […]
29. März 2012: 2. offener Brief an den Deutschen Olympischen Sportbund:
Menschenrechte im Sport – eine vereinsinterne Angelegenheit? […] Wie weit geht diese ‚da-halt-ich-mich-raus‘-, ‚da-bin-ich-nicht-zuständig‘- ‚davon-will-ich-nichts-wissen‘- Haltung […]

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