Kleine Hilfe – große Wirkung

So einfach kann es sein, Mobbern die Minderwertigkeit ihres erbärmlichen Verhaltens aufzuzeigen:

Ein paar meiner Bekanntschaften haben sich auf facebook eingemischt. Einzelne nur – eine sehr überschaubare Zahl – waren vollkommen ausreichend. Ein paar ‚Gefällt mir’ für mein Gedicht und einige Aufrechte, die in kurzen klaren Worten unmissverständlich ihre Meinung zum ‚Auftritt’ meiner Mobber auf meiner fb-Autorin-Seite kundtaten.

🙂 DANKE dafür! 🙂

Aufgrund ihrer bornierten Kommentare wurden diese zwei Täter sehr treffend als ‚armselig’ und ‚asozial’ erkannt und öffentlich bezeichnet – und ratzfatz haben die beiden ihre jämmerlichen Anmerkungen selbst wieder gelöscht… – Eigentor für die Mobber, die sich spätestens dadurch sehr überzeugend der Lächerlichkeit preisgaben!

So einfach kann es sein, Mobbern den Wind aus den Segeln zu nehmen
– wenn man nicht wegsieht.

+++ Mobbing ist kein Kavaliersdelikt +++

Das macht es nun endgültig völlig unfassbar, dass mir meine – teils langjährigen – Ex-‚Kameraden’ zu keinem Zeitpunkt dieses bisschen Rückendeckung bieten konnten, sondern lieber meiner ‚Hinrichtung’ beiwohnten und seitdem weiterhin feige schweigen…

Sehr geehrter Herr Kanuverband! Es gibt tatsächlich Menschen, die einfach mal ihre Meinung in Worte fassen – und das sogar völlig ohne Regularien!

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Gewissenlosigkeit der Mobber – statt Betroffenheit und Scham

Auf einer Mobbing-Gegner-Seite habe ich einmal den Kommentar eines Fachmannes gelesen:

  • einer, der Bescheid weiß,
  • einer, der weiß, dass das Opfer ja mindestens eine Mitschuld am Geschehen trägt,
  • einer, der weiß, dass der Mobber ja gar nicht vorsätzlich handelt und überhaupt nicht begreift, was er anrichtet…

Wenn man dem Täter sein Handeln erkläre, sei dieser stets überrascht und – natürlich! – zutiefst betroffen…
…absolut erstaunlich, was diese Gelehrten so alles ‚wissen’ – aber immerhin: Gelehrte ‚wussten’ ja auch, dass die Erde eine Scheibe ist. Na bravo!

Auch ich hatte ja bereits mit einem ‚Fachmann’ zu tun. Ein Mediator, hinzu gezogen durch den LSB NRW, der mir von der tiefen Betroffenheit der wohl spärlich zum Gespräch erschienenen Vorstands-Mitglieder des Mobbing-Vereines berichtete…

Ich kann mir bildlich vorstellen, wie ‚Alexis’, mit großen Kulleraugen höchst unschuldig drein blickend, ihre Betroffenheit verkündete mit der Erklärung, dass wohl Fehler gemacht worden seien, der Verein sich aber keinesfalls dafür entschuldigen wolle…

Wie ‚betroffen’ man in Wahrheit über die widerwärtigen Ereignisse im Mobbing-Verein ist, offenbarte sich, als die in meinem Gedicht Genannten – statt vor Scham über das eigene Verhalten im Boden zu versinken – noch versuchten, durch folgende Kommentare zu provozieren:

Kommentar 1

Meine Antwort: Das hab ich schön gedichtet, nicht wahr? Wie schnell doch Mobber reagieren, wenn man den Spieß mal nur ansatzweise herumdreht… Auf mein Schreiben vom 20. November 2011 an euch Mobber und an eure zahlreichen Handlanger habe ich bis heute keine Antwort. Lieber M und lieber V: habt ihr eigentlich keine Antworten für mich? Oder waren meine Fragen irgendwie unbequem, weil die Wahrheit euch so sch… dastehen lässt? – Ach, und vielen Dank der Nachfrage: meine massiven gesundheitlichen Probleme, die euer Mobbing nach sich zog, habe ich fast (!) alle im Griff. Hat lange gedauert, viel Kraft gekostet – so ganz die Alte werd ich nie mehr sein. Die ist gestorben: am 8. Februar 2009 – und mit ihr die Unbekümmertheit meiner Söhne, die – so wie ich – bis zu diesem Tage an Anstand, gute Sitten, ungeschriebene Gesetze und Sportskameradschaft – an Gerechtigkeit – glaubten…

Kommentar 2Meine Antwort: Na, jetzt tut es mir aber richtig Leid, dass ich nicht zum Sommerfest kommen kann… – sicher hätte ich satte Rabatte bekommen, so als Beruhigungsversuch für euer Gewissen.
Ich habe mich aber ohnehin inzwischen recht gut ausgerüstet – bei einem Menschen, wenn ihr noch wisst, was das ist (ich fürchte allerdings, die passende Definition für diese euch offenbar fremde Gattung ist euch gänzlich abhanden gekommen: in meinem Buch heißt es ja: ‚jeder Wurm, der mir in meinem Leben begegnet ist, hatte ein besseres Sozialverhalten als diese Vorstandsfritzen‘).
Ach – und übrigens: persönlich schreibt man ohne ‚h‘ und nach ‚freuen uns‘ fehlt das Komma und das darauf folgende ‚das‘ schreibt man ‚dass‘ :-). Vielleicht schafft ihr es ja mal, die eine oder andere Bildungslücke zu schließen. Man soll ja bekanntlich die Hoffnung nicht aufgeben.

Liebe Fachleute: Betroffenheit sieht anders aus!

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Neuzeitliche ‚Moral’ – ein Mobbing-Gedicht

Vereinsmeierei 160_600Ein Mobber und sein Kompagnon
zerstörten einst mein Leben:
„Wenn du die Füße mir nicht küsst,
den Tod werd’ ich dir geben!“

Zusammen mit zwei anderen
ein Plan wurde gefasst:
„Lasst uns verbreiten übles Wort
– bis jeder sie nur hasst…“.

Natürlich ging die Rechnung auf,
das Ziel war schnell erreicht.
Zerstörung eines andern Ruf
ist immer wieder leicht.

Den Söhnen auch gleich mit dazu
die Freizeit sie zerstörten.
Gewissensbisse spart’ man sich:
„Zur ‚Hexe’ die gehörten!“

Und als das Opfer noch dabei,
den Scherbenhauf’ zu kitten,
den man ihm hinterlassen hat
im Namen guter Sitten (!),
trifft man auf facebook wieder sich:
die Täter sind doch ehrlich
so dreist, sich selber darzustell’n
als völlig ungefährlich…

Zwei ‚tolle Kumpels’ sieht man dort,
so richt’ge ‚Kameraden’,
die viele Freunde finden woll’n
für ihren Kanuladen.

MV Kanu ist da zu lesen,
‚Sportzubehör für jeden Fall’…
VM’ wär’ besser doch gewesen:
so wie: Verkommene Moral!

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Ein Interview

Kürzlich hat ein TV-Sender mit mir ein Interview zum Thema Mobbing aufgezeichnet. Vor Ort ein nettes Fernsehteam – wir haben uns viel Zeit genommen.

Viele Fragen, schwierige Fragen – meine Antworten im Klartext, wie sonst? Um den heißen Brei rede ich schon lang nicht mehr.
Trotzdem immer wieder der Gedanke: habe ich alles Wichtige gesagt? Kann man überhaupt in einem einzigen Interview alles Wichtige über dieses schwierige, komplexe Thema sagen? Kann man in ein ‚paar Sätzen’ die konzentrierte Bosheit sowie die besondere Gewaltbereitschaft der Mobber, die Feigheit der ‚Möglichmacher’, die Ursachen und Abläufe dieser perfiden Form von Gewalt und die Folgen für das Opfer nebst familiärem Umfeld irgendjemandem vermitteln, der so etwas noch nicht erlebt hat? Kaum!

Nicht von ungefähr hat mein Buch über diese widerwärtige Lebenserfahrung, auf die ich so gern verzichtet hätte, gut 240 Seiten…

Es gibt so vieles, das ich noch hätte in Worte fassen sollen… – Egal. Ich hab mein Bestes gegeben. Nun warte ich gespannt, was der Sender draus macht – und mache weiter.

Natürlich mache ich weiter!

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