Der Frosch im Butterfass

Fielen einst zwei Frösche in ein Fass, das zur Hälfte mit Rahm gefüllt war. Vergeblich versuchten Sie, wieder herauszuklettern. An den glatten Wänden fanden sie keinen Halt und rutschten immer wieder zurück.
Schließlich gab einer der beiden auf, sank auf den Grund des Fasses …und ertrank 🙁 .
Der andere aber strampelte immer weiter und weiter, bis sich schließlich aus dem Rahm Butter gebildet hatte …und er in die Freiheit hüpfen konnte 🙂 .

(N.N.)

Wie gut, dass der Frosch nicht aufgab! Ich glaube, ich fühle auch schon eine etwas festere Substanz unter mir… 🙂

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Sorgen eines Möglichmachers

Ein Ex-Kamerad hat mich angeschrieben. Einer von denen, die sich – ohne jemals einen Grund zu formulieren – weigern, mein Buch zu lesen, die sich weigern, sich mit meiner Darstellung monatelanger Mobbing-Tortur auseinander zu setzen, sich aber das Recht herausnehmen, über mein Verhalten zu urteilen – denn schließlich bin ich ja selbst schuld…

Ich mache ihm Sorgen. Wie nett!

Wenn auch großes Unrecht gelaufen sei, so solle ich doch endlich aufhören, für mein Recht zu kämpfen. Aha!
Würde der wohl auch einem, der lebenslänglich für eine Tat verknackt wird, die er nicht begangen hat, sagen: „Nimms wie’s ist – und genieße dein neues Leben!“? – Wohl kaum!

Er habe ja auch mit Fritz gesprochen – bei dem ich mehrfach sehr vernehmlich um Hilfe gerufen habe –, der mein Verhalten ‚merkwürdig’ genannt haben soll. Wie denn, wann denn, was denn: ‚merkwürdig’? Bildete sich diese Beurteilung wohl vor oder nach dessen sexueller Belästigung aus?
Und den Spion des Vorstandes habe er ja auch befragt, der meine Darstellungen heute als ‚nicht nachvollziehbar’ abtut – während er in meinem Beisein ganz empört getan hat: „Das können die doch mit dir nicht machen! Das geht doch nicht!…“
Nun ja, es soll ja auch Leute geben, die bis heute den Holocaust dementieren. Man sagt einfach: „Das kann ja gar nicht sein!“ – und schon ist die Welt wieder in Ordnung…
Den Lesern meines Buches jedenfalls sind meine Schilderungen sehr wohl nachvollziehbar.

VereinsmeiereiDieser Ex-Kamerad zweifelt Zusammenhänge aus meinen posts an, die er ohne vorherige Lektüre meines Buches gar nicht beurteilen kann, bringt Begriffe wie ‚meine Glaubwürdigkeit’, ‚meine Beweise’, etc.
Nun, meine Glaubwürdigkeit hat jedenfalls der Kripo genügt, um wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu ermitteln… Und die sollten das beurteilen können – die machen das sogar beruflich!
Wie glaubwürdig sind denn die, die kein Grundgesetz kennen, die mich bedroht haben, die bis heute keinen konkreten Punkt meiner Darstellungen Lüge genannt haben – weil sie zwar wissen, dass meine Schilderungen stimmen, aber nicht, welche Beweise ich habe? – Und meine Beweise, die zücke ich erst, wenn es mal vor Gericht geht. Ich lasse mir nicht mehr in die Karten blicken und ermögliche dadurch Verbrechern neue Strategien.

Letztlich haben es dem Email-Sender die ‚guten Kameraden’ ja auch übel genommen, dass er mal irgendwann Interesse an meiner Darstellung bekundete. Sag ich ja: eine eigene Meinung ist in diesem Verein verboten… – aber auch das ist sicher meine Schuld, nicht wahr?

Und dann bringt dieser Ex-Kamerad tatsächlich noch nen Bibelspruch über Vergebung. Wie edel! Hat der mal bemerkt, wie mein BLOG heißt – und mal überlegt, in wessen Namen auch in Deutschland lange Zeit massive Hexenverfolgung betrieben wurde?

Zu den Punkten:

hat er wohl keine Meinung. Merkwürdig! Sehr merkwürdig!

Diese ‚Du-machst-mir-Sorgen!’-Mail ist bestenfalls dazu geeignet, das eigene Gewissen zu beruhigen, mir zu signalisieren, dass in diesem Verein immer noch nach bestem Vermögen die Tatsachen verdreht werden und mir zu vermitteln, dass manch einer im Mobbing-Verein ob meiner Hartnäckigkeit, immer weitere Dinge zu veröffentlichen, entnervt ist. Na so was!
Tja. Man hatte sich gedacht: ‚Wir schließen mal die Tür, benehmen uns wie Schweine, machen die Frau mundtot – und haben unser Ziel erreicht. Über alles andere wächst dann Gras…’. Und wieder bin ich die Böse, die da nicht mitspielt, die das Gras immer wieder abrasiert. Und niemand weiß, wie viele Unbekannte ich noch in diese Gleichung einbringen werde.

Immer mehr Menschen lesen mein Buch, immer mehr Augen blicken erwartungsvoll auf Sportbund und Sportverband, auf das Bundesministerium der Justiz…

Und ich mache weiter. Bis ich Gerechtigkeit erfahren habe!
Und ich lasse mir keine Schuld zuweisen, weil ich mich gewehrt habe!

Fakt ist: ich diskutiere mit niemandem über mein Verhalten, der sich nicht zuvor intensiv mit dem Inhalt meines Buches auseinandersetzt. Die einzelne BLOG-Seite Hexenjagd kann in gar keinem Fall die 240 Seiten detaillierter Schilderungen im Buch ersetzen.

Fakt ist: ich hätte keine gesundheitlichen oder materiellen Beeinträchtigungen – und auch keine Alpträume – wenn Begriffe wie Anstand, Kameradschaft und Zivilcourage in diesem Verein keine Fremdworte wären.

Wie gut, dass ich auch zahlreiche nette Emails bekomme, zum Teil mit interessanten Informationen, z. B. darüber, dass Alexis Wiederholungstäterin ist…

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Ich will mein Leben zurück!!!…

+++ Ich möchte meine Würde wieder haben+++ Das ist schmerzhaft und geht ganz tief +++ [Mobber sind] Gewalttäter, alles andere ist eine Verharmlosung +++ Jeder vierte Selbstmord in unserem Land wird mittlerweile beruflichen Konflikten zugeordnet! +++ Mobbing an Grundschule +++ HILFE, was soll ich machen!!! +++ Mobbing an Berufsschule +++ Werde gemobbt (13 Jahre) +++ Mobbing, weil ich mich nicht begrabschen lassen wollte… +++ Neue Prügelorgie im Cyber-Mobbing-Krieg +++ Mobbing im Sportverein +++ Mobbing am Gymnasium +++ Hilfe, mein Sohn wird fertig gemacht! +++ Trauma nach Mobbing +++ Spießrutenlauf, immer wieder… +++ 12-jährige stirbt nach Mobbing-Attacken +++ Brauche dringend Hilfe…weiß nicht mehr weiter +++ Nervlich krank nach Mobbing. 59-Jährige wird nach Nervenzusammenbruch gekündigt +++ Wegen Mobbing verstecken Kinder ihre Begabungen um unauffällig zu sein +++ Mädchen kollabiert und stirbt nach monatelangem Mobbing +++ Ständiger Psychostress durch Nachbarn +++ Mit den Nerven fertig +++ 4. Zivilkammer verweigert Mobbing-Opfer die Zeugen +++ Jeder gemobbte Schüler, der die Schule wechselt, um den Drangsalierungen zu entgehen, ist eine Bankrotterklärung für das pädagogische System, welches das Mobbing nicht verhindern konnte +++ …

Eine endlose Liste. Hilferufe, Äußerungen, Informationen über Mobbing. Das Internet ist voll davon. Auch einige Veröffentlichungen in den Printmedien haben das Problem schon in aller Deutlichkeit dargestellt.

Und das Bundesministerium der Justiz beobachtet weiterhin unter dem Gesichtspunkt gesetzgeberischen Handlungsbedarfs…

Was gibt es da noch zu beobachten?

Gleichzeitig wird unter irreführenden Headlines ein falsches Bild geschaffen:

  • „Mobbing: Schülerin muss zahlen…“
  • „Urteil im Mobbing-Prozess: Schmerzensgeld für Opfer…“
  • „Mobbing-website auf Index gesetzt…“

Das hört sich alles toll an. Der Leser meint: Prima! Es tut sich was! In Wahrheit tut sich (fast) gar nichts.

  • Die Schülerin wurde (zur Zahlung eines Taschengeldes!) verurteilt, weil sie bedroht und erpresst hat. Das ist freilich als Straftat zu erkennen und klar definiert. Eine Vielzahl der gängigsten Mobbing-Handlungen – z. B. die Üble Nachrede, die bei Mobbing geradezu in eine Hetz-Orgie ausarten kann – spielte hier gar keine Rolle. Der Begriff ‚Mobbing’ nutzt sich durch solche Formulierungen ab und spielt das eigentliche Problem in den Hintergrund.
  • Mit der Schmerzensgeld-Zahlung wurde nicht ein Mobber für seine Taten bestraft, sondern eine vorgesetzte Dienststelle (oder Person) wegen Verletzung der Fürsorgepflicht. Damit setzt man einem Mobber keine Grenzen.
  • Dass eine Website indiziert wird, ist ein winziger Schritt in die richtige Richtung – mehr nicht!

Seit gut 4 Monaten warte ich auf die Beantwortung meines 2. offenen Briefes an das Bundesministerium der Justiz.
Da wird es wohl Zeit, mich in Erinnerung zu bringen.
Gestern habe ich das Ministerium zum dritten Mal öffentlich angeschrieben.

Ich will Antworten, keine Phrasen.
Ich will Schutz für die Opfer – nicht für die Täter!

> zum kpl. Schriftwechsel im Kampf gegen Mobbing

zum 3. offenen Brief: Brief öffnen

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Alpträume

Alpträume! Immer wieder Alpträume…

Träume von Einsamkeit, von Lügen, von Unrecht, von Feindseligkeit, von Aggression…
Träume von Feiglingen, von Schulternzuckern, von Wegsehern, von Möglichmachern…

Immer wieder Alpträume. Immer wieder schlaflose Nächte. Immer wieder Tränen.

Folgen massiven Mobbings… – Wann hört das endlich auf?

Allen Alltagsproblemen – und davon hatte ich stets genügend – zum Trotz war ich ein weitestgehend glücklicher Mensch voller ansteckender Fröhlichkeit. Verbrecher haben mir mein Leben gestohlen. Und alle, die helfen könnten, sehen feige weg.

Ich will Gerechtigkeit!

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